Klagelied des ewigen Weinens

 

 

Immer wieder muss ich viele Tränen weinen,
kalte, schaurige, heisse, fürchterlich viele Tränen,
über die traurig machende Vergänglichkeit aller Dinge,
diese Vergänglichkeit allen Seins, des Seins der Steine,
der Pflanzen, der Tiere, der Menschen, aller Menschen.

Weinen, seufzen, klagen könnte ich, jetzt und immerdar,
über diese Endlichkeit des Daseins, diese Metamorphose
unserer instabilen Körper, unserer immateriellen Geister,
dieser sich in ihrer labilen Existenz stets so sehr bedroht
fühlenden, zurecht klagenden Seelen aller Lebewesen.

Diese Unerbittlichkeit, dieses gnadenlose Grundgesetz des Kosmos,
lässt mich immer wieder in süßsaurer anhaltender Melancholie erstarren,
angesichts des weltweiten, täglichen Todes, ob durch Kriege oder nicht,
ich muss bitterlich weinen, ob all dieser Tode, auch meines anstehenden,
ob dieser allmächtigen Ohnmacht, dieser andauernden Verwandlung.

Nichts bleibt je bestehen, nichts bleibt wie es ist, ein Jammer,
kein Tag ist wie der andere, das ewige Klagelied des Universums,
in einer riesigen Metamorphose gebündelt, zusammengefasst,
fokussiert auch im Brennpunkt all der traurigen Menschenaugen,
unserer fassungslos bei all dem zusehenden Augen, die brennen.

In weniger als gerade mal zweihundert Jahren, im All ein nichtiges Nichts,
sind die derzeit lebenden Menschen hier auf Erden alle längst ausgetauscht,
nichts ist dann mehr so wie es jetzt ist, alle Verbindungen, Beziehungen, tot,
dann hat es sich ausgeweint, nicht nur was mich angeht, sondern uns alle,
keine Träne mehr der heute lebenden Menschen, denn dann weinen andere.

© finbarsgift

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Poesie, Texte.

36 Kommentare zu “Klagelied des ewigen Weinens

    • finbarsgift sagt:

      Herzlichen Dank, lieber Peter, für diese Anerkennung, die mich sehr freut!
      Hab einen schönen Sonnentag am See,
      liebe Grüße vom
      Neckarfreund
      Lu

      • pgeofrey sagt:

        Sehr gerne. Das hat mich gestern sehr gerührt, weil wir das Thema gestern in der Familie hatten. Die ersten existentiellen Fragen des Kindes…

        P vom See an den nachdenklichen Lu vom Ne

        • finbarsgift sagt:

          Ah ja, Peter, interessant, dann hat das ja zumindest tw. gut gepasst; das ist eh eine merkwürdige Zeit, wenn über Dreijährige (die sich ja noch für absolut unsterblich und unbesiegbar halten) „irgendwie“ mitbekommen, dass Menschen auch wieder „verschwinden“ (können) irgendwann…
          Dir ein schönes WE
          LG vom Lu

          • pgeofrey sagt:

            Ja, lieber Lu es ist geradezu eine richtige Phase des Erwachens, wie der gute Hesse es einmal genannt hat. Die Fragen werden tiefer und komplexer und bleiben ab einem Punkt nicht zu beantworten, sondern dem eigenen Wachstum überlassen.
            Ich wünsche dir einen sonnigen Sam!
            P vom See

            • finbarsgift sagt:

              Das wünsche ich dir auch, lieber Seepeter *lächel*

              Und zusammen mit deinem Hesse nun im Gepäck mache ich mich jetzt auf zur in- und auswändigen Kehrwoche *g*
              Denn was wäre ein Samstag im Ländle — ohne?!

              Bye for now
              Lu

  1. oh ja, in zweihundert Jahren werden wir nicht mehr sein im täglichen Sein.

    Zu Staub zerfallen, in Erde verwandelt, werden wir vergessen sein, aber es wird neue Menschen geben, die uns ähnlich sind, die evtl. unsere Gene weitertragen, verändert in irgend einer Form, erweitert, vermindert, und doch ähneln sie uns.
    Sie gehen wie wir und weinen wie wir über ihre Vergänglichkeit, die sie nicht mögen und mit der sie hadern, genau wie wir heute.

    Das Weinen gehört zu uns und wir müssen es uns erlauben, denn es tut gut, erleichtert und ist nicht nur Frust über diese miese Vegänglichkeit, die uns ganz und gar nicht passt, über dieses Vergehen, die Verwandlung, unsere eigene Metamorphose im Kreislauf des Lebens…

    Und doch ist uns eine so wundervolle Zeit gegeben, lieber Finbar, die wir von Herzen nutzen sollten und die Tränen, sie gehören einfach dazu

    Was ich schlecht ertrage, sind traurige Menschenaugen und Hoffnungslosigkeit

    Sehr herzliche Abendgrüße
    an Dich von Bruni

    • finbarsgift sagt:

      Traurige Menschenaugen mag ich sehr, liebe Bruni, aber Hoffnungslosigkeit natürlich nicht, denn die Hoffnung „auf irgend etwas besseres als jetzt oder so“ ist ja eine der größten Triebfedern der Menschen…
      danke für deinen wie stets so tollen und menschlichen Kommentar, der mein gesamtes vegetatives Nervenkostüm wieder gerichtet hat *g*
      Dir einen sonnigen Freitag!
      Herzliche Grüße
      vom Finbar
      (der manchmal eben auch weint…
      aber bekanntermaßen auch nett lachen kann…)

  2. überschäumend lachen kann!!!!!!!!!!! und wie gut ist das…
    Liebe morgendliche Grüße von mir zu Dir

  3. ventisqueras sagt:

    questo è il mistero dell’eterno, nessuna parola ha più significato di questa Mistero ed eterno
    espansione dell’universo in crescita dentro di noi, e morte rapida in un nano secondo
    ho letto uno splendido testo
    felice giorno accontentandoci di questo attimo fugace che viviamo nel bello della conoscenza

    This is the mystery of the eternal, no word has more sense of this eternal Mystery
    the expansion of the universe growing inside of us, and quick death in a nano second
    I read a wonderful text
    happy day of content ourselves with this fleeting moment that we live in the beauty of knowledge

    • finbarsgift sagt:

      Oh Ventis, how lovely, your comment!

      Especially … e morte rapida in un nano secondo…
      in your wonderful language this sounds soooooooo marvellous, that death indeed seems to really be the ultimate goal of life!

      have a lovely evening and weekend
      lots of greetings from Lu

  4. Ich habe jetzt ein paar Tage über dieses Gedicht nachgedacht. Ich las es und seltsamerweise fühlte ich diesen intensiven Kummer über den Tod nicht gleichermaßen, das war komisch. Ich dachte: Da gibt es noch etwas, das (für mich) schlimmer ist. Aber ich kam nicht drauf, was es war, es war lediglich fühlbar. So hat es ein paar Tage gebraucht, bis die gefühlte Antwort sich ein paar Worte angezogen hatte: Ausgrenzung. Ausgrenzung ist für mich gefühlt „schlimmer“ als der Tod. Weil es eine Form von Tod ist, obgleich man lebt.
    Das waren meine Gedanken zu Deinem Gedicht, die ja eher mit meinem Denken und Fühlen zu tun haben.

    Trost im oder über den Tod zu finden, auch den eigenen, das ist nicht einfach. In Momenten des Abschieds merkt man ja meist besonders stark, wie sehr man etwas (oder jemandem) hängt. Es ist irgendwann für uns alle unausweichlich, dass wir unseren Körper verlassen (und vielleicht irgendwo anders neu zu beginnen, irgendwann). Ich wünsche Dir noch ganz viel Lebens-zeit in diesem, mit diesem Leben und Körper und ganz viel Freude und schöne Gefühle, Erlebnisse und Menschen in diesem Leben. Was mir wichtig war und ist, ist, die Zeit, die ich habe, so gut und schön wie möglich zu verbringen.

    • finbarsgift sagt:

      herzlichen Dank für diesen, deinen außergewöhnlichen Kommentar, der mich sehr berührt…
      in der Tat könnte mann/frau auf diesen, deinen Gedanken kommen und meinen, dass die Ausgrenzung übler sei als der Tod… doch ich bin nicht deiner Meinung…
      so furchtbar das im Einzelfall auch sein mag, der Mensch ist dann immer noch am Leben, und DAS ist entscheidend… denn nur wer tot ist, hat im Spiel des Lebens endgültig verloren und kann nicht weiter auf le Rouge ou/et le Noir setzen um (weiterhin) Lebensglück zu gewinnen…
      Ich wünsche dir auch eine weitere schöne Lebenszeit mit viiiiiel Freude und Glück und Erfolg, liebe Grüße vom beeindruckten Lu

  5. Ulrike Sokul sagt:

    Dem möchte ich ein Zitat von Edgar Degas hinzufügen:

    >> Die Kunst
    ist die Beherrschung
    des Schmerzes
    durch die Schönheit. <<

    Tapfere Grüße
    von Ulrike

    • finbarsgift sagt:

      Wie schön (passend) das ist, was du hier zu meinem ganz speziellen Poem über das ewige Weinen ausgesucht hast…
      herzlichen Dank dafür, liebe Ulrike!
      Liebe Nachtgrüße vom Lu

  6. Angieee sagt:

    Als ich ein kleines Mädchen war, schrieb mal jemand in mein Poesiealbum: „Langsam dreht das Rad der Zeiten, unaufhörlich ist sein Schwung, nichts bleibt von den Herrlichkeiten, nur noch die Erinnerung“.

    Da fühlte ich sie zum ersten Mal, diese Wehmut, diese Traurigkeit ob der Vergänglichkeit ALLER Dinge, dieses Bewusstsein, dass „nichts je bestehen bleibt, nichts bleibt wie es ist…“. Ausnahmslos alles verschwindet in der Zeit, verweilt nach dem Verschwinden evtl. noch eine Zeit als Erinnerung in den Geistern der Erinnernden oder auf vergilbten Fotos und stirbt, verfällt schliesslich mit ihnen, verliert sich in der Endlosigkeit der Vergangenheit, dem Vergessen, der Bedeutungslosigkeit…unwiederbringlich, für immer und immer und ewig…. als wenn es nie existiert hätte.

    Es ist der einzige Spruch aus dem Album an den ich mich heute, über 30 Jahre später, erinnern kann. Und genau dieses Gefühl, diese Wehmut, die du in deinem Gedicht beschreibst und die auch dieses Poesiealbumgedicht beschreibt, befällt mich in grösseren, aber regelmässigen Abständen immer mal wieder, schon mein ganzes Leben lang. Ein zufriedenes und abwechslungsreiches Leben in schönen Ländern übrigens (auch heute noch; es ist keine „glorreiche Vergangenheit-bittere Gegenwart-Wehmut“), dessen vergangene unterschiedliche Abschnitte und seine Protagonisten (mich eingeschlossen) mir wie Szenen verstaubter, alter Filme aus anderen, nicht mehr existierenden, unwiederbringlich verlorenen Welten erscheinen…Filme, die nur noch in meinem Kopf existieren und teilweise so weit entfernt vom „Heute“ sind, dass es scheint, als ob die Person in diesen Szenen (also ich) anderere, längst verschwundene, vergessene Menschen aus anderen Leben, anderen Zeiten ist.

    Diese Wehmut erstreckt sich aber nicht nur auf die eigene Existenz, sondern auf absolut alles. Auf die ganze Welt; Menschen oder Tiere die alt geworden oder nicht mehr sind, Arten die nicht mehr existieren, Orte die ihr Antlitz verändern, Musik die mal modern war und heute „Klassiker“ sind….und das Bewusstsein, dass sich die Erde einfach immer weiter und weiter dreht und jeden Tag die Sonne aufgeht, jeden Tag ein neuer Tag beginnt und der Vorige mit allem was an diesem Tag, in diesem Sommer, in diesem Jahr war, für immer in der Vergangenheit und schliesslich in der Vergessenheit versinkt.

    „Nichts bleibt je bestehen, nichts bleibt wie es ist…“ …“kein Tag ist wie der andere, das ewige Klagelied des Universums“ …“Diese Unerbittlichkeit, dieses gnadenlose Grundgesetz des Kosmos,
    lässt mich immer wieder in süßsaurer anhaltender Melancholie erstarren“…

    • finbarsgift sagt:

      Dann hast du Glück gehabt, dass dir jemand so einen klugen Spruch in dein Poesiealbum geschrieben hat…(ich hatte dieses Glück leider nicht, und auch keinen solchen Menschen)…

      Und immer wieder hast du dich zurecht an dieses kleine feine mono no aware Poem zurück erinnert…

      Für uns Menschen, die wir ja allesamt einfach auf die Erde geworfen wurden, ohne uns zuvor zu fragen, ist es ja ab dort, da wir zum ersten Mal erkennen, definitiv wahrnehmen, dass wir in einigen Jahren sterben und wieder für immer gehen werden, klar, dass dann nur noch die Melancholie übrig bleibt, sofern mann/frau das Leben liebt…

  7. Angieee sagt:

    Mono no aware… ja, das mag es beschreiben….
    Jedes Ding, jedes Wesen, jeder Moment hast seine begrenzte Zeit….einen Augenblick nur, in dem es in der puren Schönheit des Existierens erstrahlt, Teil dieser atemberaubenden, unsteten Komposition „Welt“ sein darf, Bedeutung hat, einen Sinn vielleicht…… um sich dann unumgänglich, unentrinnbar, unumkehrbar wieder im absoluten Nichts aufzulösen…. wie alles zuvor, alles danach und gemeinsam mit allem was ist.

    Bei mir persönlich ist es vordergründing gar nicht so sehr die eigene Vergänglichkeit, die mich so bewegt, sondern vielmehr die der Dinge, der ganzen Welt um mich herum. Alles zerinnt in der Zeit, nichts, absolut gar nichts können wir festhalten…. und wir Menschen leben lange genug, um selbst Zeugen zu sein und ihn zu erleben, den unaufhörlichen, unaufhaltsamen Wandel, die endlose, niemals innehaltende Transformation der Welt und unserer Wirklichkeit durch das pausenlose Vergehen der Dinge und das ebenso pausenlose Entstehen neuer Dinge, die deren Platz einnehmen, um dann selbst bald wieder zu vergehen. Neben der steten, immerwährenden Erneuerung und der Möglichkeit neuer Erlebnisse und erfrischender Abwechslung auch ein steter, immerwährender Verlust, unmöglich zu verhindern, aufzuhalten oder auch nur irgendetwas aus einem Dasein festzuhalten….das ist schon schmerzlich, wenn man sich das bewusst macht.
    Diese rauh romantische, ländliche Welt meines Grossvaters, in die meine Mutter geboren wurde; diese zauberhafte, magische Welt, in der sie in ihren jungen Hippiejahren zuhause war und in die ich geboren wurde… nur noch zweidimensionale Bilder auf altem Film- und Fotomaterial, Musik…. und Erinnerungen heute älterer Zeitzeugen, die für immer verlöschen, wenn der Letzte von ihnen stirbt. Und diese wunderschöne Welt, in der ich zuhause bin….morgen wird sie nicht mehr existieren…es wird eine andere, vielleicht genauso schöne, schreckliche oder noch schönere Welt sein…aber eben nicht mehr diese. Und wenn irgendwann „demnächst“ die Kindeskinder meiner noch nicht geborenen Enkel ihre eigene letzte Welt, die wir niemals kennenlernen werden, verlassen, dann wird es niemanden mehr auf der Erde geben, der irgendeinen von uns noch kannte, je einen von uns lebend gesehen hat… wir 7,4 Mrd. Menschen auf Erden werden nicht mal mehr eine Erinnerung sein. Niemand, von niemandem. Im besten Fall vielleicht noch für einen weiteren Augenblick eine Geschichte. Oder ein Bild. Oder eine Melodie.

    Und die Beatles sind dann sowas wie heute „Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart“ …

    • finbarsgift sagt:

      …mit Sicherheit!
      Und Mozart wird dann kaum mehr jemand kennen (die klassische Musik wird ja von der Masse der Menschen eh kaum mehr beachtet) *traurig guck* aber eben dafür Paul McCartney und John Lennon oder auch Mick Jagger und Keith Richards, aber die werden dann alle auch schon seeeehr lange tot sein…

      Im feinen Büchlein von Marc Aurel (sozusagen ein Seelenverwandter von uns beiden) gibt es zur großen Metamorphose des Kosmos und also auch der Erde und ihrer Bewohner (erst Dinosauriere, jetzt Menschen, in Zukunft vielleicht Aliens, wer weiß…) seeehr feine Passagen, die ich immer wieder mal lese, wenn ich mich in einer Stimmung befinde, wie du sie hier schilderst…

      • Angieee sagt:

        „Time is a sort of river of passing events, and strong is its current; no sooner is a thing brought to sight than it is swept by and another takes its place, and this too will be swept away.“ Marc Aureli

        Alles schon millionenfach gedacht, gefühlt, beschrieben…. fühlen andere Tiere das auch oder sind wir Menschen die einzigen, die das empfinden (und warum eigentlich?) … 🙂

  8. Angieee sagt:

    Auch dir vielen Dank für das Zitat. Es ist wohl ein tröstlicher Gedanke das tatsächliche „Nichts“ als nichtexistent auszuschliessen, gibt uns das doch die Móglichkeit, an unser Forbestehen zu glauben… in welcher Form auch immer, aber immer noch irgendwie „da“…für immer. Die Dinge verwandeln sich einfach nur in andere Dinge…und dann ist da noch das.. ja was? Der „Inhalt“, die Seele? Das Ich, welches irgendwie in irgendeiner Form irgendwo da bleibt, köperlos, bewusstseinslos, aber die Essenz meines Seins…oder die Essenz eines grossen Ganzen, welches aus allem Leben besteht und aus dem alles Leben besteht und unser aller gemeinsame Essenz ist, welche nach dem Verfall der vorübergehenden Hüllen wieder in jenes Ganze zurückfliesst und dort für immer weiterbesteht…wiedergeboren wird und erneut über eine weltliche Hülle verfügen, nochmals einen weiteren Augenblick am Leben teilhaben darf…immer wieder und wieder, bis in alle Ewigkeit.
    Ein schöner spiritueller Ansatz, geboren aus dem tiefen Empfinden der unermesslichen Kostbarkeit des (für die meisten vorallem menschlichen*) Lebens und der Weigerung anzunehmen, dass am Ende vielleicht tatsächlich einfach nur ganz profan „das Licht ausgeht“.

    * diese Eingrenzung teile ich übrigens nicht…sind wir Menschen doch auch „nur“ eine weitere Säugetierart, und angesichts von aktuell über 7,4 Mrd. „Exemplaren“ gegenüber der bspw. noch ca. 500 in der Wildnis verbliebenen Sibirischen Tiger (um jetzt mal nur ein Bsp. von so vielen zu nennen) die Frage nach einer grösseren oder geringeren „Kostbarkeit“ des Lebens eines einzelnen Individuums aufzuwerfen ist da im besten Fall noch „mutig“…

    Ob Tiere. Menschaffen, Elefanten, Wale, Wehmut fühlen…ich kann es wirklich nicht sagen. Das mag vielleicht ein rein menschliches Gefühl sein…so wie sie vielleicht Empfindungen haben, die uns Menschen unbekannt sind, von denen wir keine Vorstellung haben, uns kein Bild machen können…..so wie sie manche Farben sehen, Töne hören oder Dinge spüren können, die in unserer Sinneswelt einfach nicht existieren.

    Ich kannte Aurel bisher nicht, bin aber nun sehr neugierig geworden. Vielen Dank dafür!

  9. finbarsgift sagt:

    Sehr gerne, ist er mir doch bei meinem Denken und Handeln immer sehr nah, und mir für alle Zeiten ein lieber bester Freund…

    Ich wünschte mir, dass ich diesen spirituellen Lebensansatz auch teilen könnte, doch dem ist nicht so…

    Mutter Allnatur hat mir dieses einmalige Dasein hier auf Erden via meiner Eltern geschenkt und ich habe es dankbar angenommen.

    Genauso dankbar werde ich es aber ihr wieder zurückgeben, wenn sie mir mitteilt, dass es Zeit ist für größere Metamorphose meines Seins und sie meine Bestandteile, i.w. Moleküle, für einen anderen Zweck benötigt…

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