Flug nach Rom zu meinem alten Philosophiefreund Marc (1)

 

Eigentlich wollte ich ihn schon immer mal in seiner Heimatstadt besuchen. Warum ich so lange zögerte, also fast bis heute, ist mir ein absolutes Rätsel; vielleicht deshalb, weil es ja bisher immer so schön geschickt war, wenn er mich plötzlich überraschend in meinem Turm auf dem Roten Berg am Rande der Kesselstadt als Geist ja immer wieder schon von sich aus besuchte, oder auch in vielen meiner Träume sozusagen als Berater in allen Lebenslagen zugegen war.
Doch inzwischen hatte er mich dort schon ziemlich lange nicht mehr besucht und ich fragte mich, was denn mit meinem langjährigen Philosophiefreund Marc los war; hatte er mich etwa vergessen, gar abgeschrieben? Das ließ mir einfach keine Ruhe mehr!

Also nahm ich schließlich vor ein paar Wochen auf dem Flughafen (internationales Kürzel: STR) der Kesselstadt, oben auf der weitausladenden, im Sommer immer reichlich stinkenden Filderkraut-Hochfläche, eine jener feschen, sozusagen unkaputtbaren alten Boeing-737-800-Maschinen, die immer so irre zu toll dermaßen steil in die Luft beim Start jetten, und flog endlich gen Süden, Marc Aurels alte Schönstadt dabei schon mal als Ziel immerzu im Kopf habend, genauer aber erst mal ihren Flughafen (Kürzel: FCO), den Aeroporto di Roma-Fiumicino “Leonardo da Vinci”. (Dass er nicht nach Marc benannt wurde, geht schon in Ordnung, denn das Lächeln der Mona Lisa verzaubert ja bekanntlich alle Menschen noch viel mehr als seine Selbstbetrachtungen).

Die ziemlich exakt eineinhalb Stunden Flugzeit von STR nach FCO vergingen in der Boeing wie im Fluge, denn ich hatte ja die Werke zweier meiner allerliebsten Italiener an Bord mit dabei: einerseits auf dem alten IPod Shuffle, mini und weiß, in ausreichend guter mp3-Qualität eine große Auswahl der 555 Keyboard-Sonaten von Domenico Scarlatti und andererseits auf dem inzwischen wohl ältesten eBookreader der Welt alle 467 Sprüche des Marc Aurel, bekannt als „Selbstbetrachtungen“, oder auch „Wege zu sich selbst“ (dieser Titel ist mir lieber), hier unterwegs mal in einer eBook-Fassung auf dem Reader, zuhause in diversen Buchfassungen, in zum Teil ziemlich unterschiedlichen deutschen Übersetzungen des griechischen (ja, nicht lateinischen) Originaltextes.

Von allen Dingen – das Flugleben betreffend – liebe ich den rasanten Start am allermeisten, vor allem diese irre Beschleunigung zuvor auf der Rollbahn, kurz vor dem Abheben des Fliegers: das ist einfach immer wieder umwerfend und lässt mein Herz klopfen wie wild, megaklasse ist das, wirklich einmalig cool! Und das vollbesetzt bei einem Startgewicht von ca. 75.000 Kilogramm!
Wie können denn überhaupt 75 Tonnen Metall sich fliegend in die Luft erheben?! Das zu erklären ist nicht ganz einfach und für viele Menschen wird es ein ewiges Rätsel bleiben, das nur der Kopf vielleicht irgendwann mal begreifen kann, aber niemals der Bauch.

Schon während der geilen Steigphase zückte ich – nachdem ich genug hatte vom Zoom-out-Effekt beim Hinaussehen aus dem kleinen Ovalfenster des Flugzeugs – meine beiden eGeräte, drückte zuerst die neuen in-ears mit soundigem Bass in meine Ohren, startete dann den old shuffle und schon perlte die himmlische Scarlatti-Musik, genauer die Sonata in C-Dur K200 (K steht für Kirkpatrick, der es in der Mitte des 20. Jahrhunderts endlich schaffte, die 555 Sonaten einigermaßen chronologisch richtig zu katalogisieren) in mich hinein, quasi wie heilende Sofortmedizin (jedenfalls wäre sie das garantiert für alle flugängstlichen Mitmenschen, die es ja geben soll).

Ein paar Minuten später drückte ich den on-button meines eBook-Readers und las ganz langsam – immer mache ich das ganz langsam – weiter in den Selbstbetrachtungen des Marc Aurel, und zwar genau an jener Stelle, bei der ich das letzte Mal mit Denklesen aufgehört hatte (der Reader findet ja bekanntlich diese Position im Text sofort automatisch nach dem Einschalten und Auswählen des betreffenden eBooks), und las also an Bord eines Fliegers in Richtung Marc Aurels weltberühmter Heimatstadt weiter beim Spruch 49, gegen Ende des 6. Buches; da stand – und steht immer noch – folgendes zu lesen:

„Ärgert es dich, dass du nur so viel Pfund wiegst und nicht mehr?  So sei auch nicht ärgerlich darüber, dass dir nicht länger zu leben bestimmt ist. Denn wie jeder zufrieden ist mit seinem Körpergewicht, so sollten wir alle auch zufrieden sein mit der uns zugemessenen Lebensdauer.“

Ha, klasse, da war er doch gleich wieder, der echte Marc, so wie ich ihn liebte und verehrte, aber auch immer mal wieder kritisierte, oder falsch verstand, oder garnicht!
Und: ich wünschte mir, es wäre hier auf Erden genauso, wie er es in diesem Spruch, einem meiner liebsten, so schön kurz und bündig vor vielen Jahrhunderten bereits aufgeschrieben hat. Vor allem eben auch, was das eigene Körpergewicht angeht. Denn dann könnten die Menschen der heutigen, oh so modernen Gesellschaft – und davon bin ich felsenfest überzeugt -, so viel zufriedener morgens und tagsüber und nachts und überhaupt – was diese ewige Gewichtsthematik angeht – aus der (Bett-)Wäsche schauen!

Doch oh nein, fast jeder moderne Mensch kommt heutzutage mit seinem/ihrem Körper nicht klar, mag ihn oft noch nicht einmal (was für ein Wahnsinn, denn was wären wir ohne diese superedle Biomaschine, die uns Mutter Allnatur damals so freigiebig durch die Geburt geschenkt hat?! Ein Nichts…).
Stattdessen üben wir tagtäglich massivste Selbstkritik an unserem Körper, was dann in etwa so klingt oder ähnlich (nur ein winziger Ausschnitt aus der Anti-Körper-Mega-Litanei): „…unten etwas zu breit, oben etwas zu wenig ausladend, kein richtiger Hals, Bauch zu dick, Hüfte zu breit, die Busen flach wie ein Brett, die Oberschenkel zu wenig verführerisch, das Gesicht sieht so verdammt beknackt aus: die Nase viel zu groß und zu krumm, die Ohren stehen zu weit ab, eh viel zu viele Falten überall…“, usw. usf….

Die eigene Kritik am eigenen Aussehen, eigenem Körper ist mannigfaltig, hundertfach, tausendfach!
Und sie wird ja noch massiv verstärkt dadurch, dass unsere Körper nach irgendwelchen, teils völlig arbiträren „Schönheitsstandards“ und „medizinisch-physikalischen Maßstäben“ gemessen und vermessen und in gewisse, sehr zweifelhafte sogenannte „Normen“ gezwängt werden. Dabei sind wir doch nun mal ALLESAMT menschliche Individuen! Keiner von uns Menschen ist genauso wie ein anderer! Mutter Allnatur schuf jede/n von uns hier auf der Erde als ein einmaliges, für sich genommen wertvolles Exemplar der Gattung Mensch!

Insgesamt gesehen sind wir also alle, ALLE, zauberschöne Wunderwerke der Natur! Und sollten das deshalb auch genau so akzeptieren, wie es nun mal für die wenigen Jahre auf der schönen Erde ist und nicht andauernd an unseren Körpern herumnörgeln, herumkorrigieren wollen…,
z.B. neuerdings gemäß dem BMI (Body Mass Index), wonach der Körper eines Menschen kategorisiert wird von „Starkes Untergewicht (megadürr), kleiner 16 Kg pro Quadratmeter“ bis „Adipositas Grad III (ultrafett), größer 40 Kg pro Quadratmeter);

oder – wir erinnern uns nur zu gerne noch daran – zeitlich vor dem BMI liegend via einer so irren, wie völlig verwirrenden Klugkörperformel (vor allem für mich ehemaligen Mathematiker) wie „Körpergröße (ohne high heels) in cm nehmen, minus einhundert cm, das Ergebnis dann in Kg umtaufen (weiß der Geier warum!), minus 10 Prozent davon, Ergebnis gleich Idealgewicht“  – was war das denn bloß mal für ein Normierungsschwachsinn, von vorne herein ja schon!
Und nach solchen Formeln wurde uns – international (lokal und global gesehen) – weisgemacht, ein paar Pfunde „zu viel“  oder „zu wenig“ auf den Rippen und sonst irgendwo an unseren Körpern zu haben – so ein absoluter Humbug!

Und so lautet mein erstes Korollar zum 49. Spruch des 6. Buches von Marc Aurel:
„Stelle dich jeden Morgen nach dem Aufstehen vor einen Spiegel in deiner Wohnung/deinem Haus, der dich in voller Länge und Breite (nackt) zeigt und spreche laut und deutlich zu dir selbst: Ich bin mit mir, meinem äußeren Erscheinungsbild, meinen unsichtbaren inneren Werten, also summa summarum mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele vollkommen glücklich und zufrieden, und zwar ganz genauso wie das alles jetzt ist und wundervoll harmonisch funktioniert.“

 

 

© finbarsgift

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143 Kommentare zu “Flug nach Rom zu meinem alten Philosophiefreund Marc (1)

  1. Lieber Finbar!
    Gut, dann sage ich das jetzt einfach mal so:
    „Ich bin mit mir, meinem äußeren Erscheinungsbild, meinen unsichtbaren inneren Werten, also summa summarum mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele vollkommen glücklich und zufrieden(… )!“ Ein sehr schönes Morgen-Mantra.
    Das sollte man sich wirklich öfter mal sagen. Und das beste daran ist: Es stimmt auch, was Du da schreibst. Ein schöner Text. Danke. Schöne und vollkommen einverstandene Morgen-Grüße
    von Hannah

  2. Arabella sagt:

    Und so finde ich es gut…Gewicht bei mir und anderen ist mir nicht wichtig.
    Das Lösen von vorgegebenen Moden ist mir wichtiger Teil der Selbstfindung.
    Harmonie im eigenen Körper ist wichtig, die gibt es auch mit zuviel oder zuwenig Gewicht.
    Von krankhaften Ausmaß in beide Richtungen spreche ich selbstredend nicht.
    Freundliche Grüße aus einem strahlend hellen Tag.

  3. Lieber Finbar, ein bisschen ungerecht ist es aber schon, dass Du Dir eine Vorstellung davon machen kannst, wie wir alle aussehen (die Schar Deiner weiblichen Leserinnen und Bewundeinnen, allesamt attraktiv natürlich… ) und WIR keine Ahnung haben, wie DU aussiehst. Also, ich habe nicht mit dem Thema Aussehen angefangen, sondern Du, also nehme ich mir nun die Freitheit und Frechheit heraus, Dich zu fragen, ob Du nicht mal ein Bild von Dir hochladen könntest… Lieben Gruß, Hannah

    • finbarsgift sagt:

      Da muss ein Missverständnis vorliegen, liebe Hannah, es geht in diesem Beitrag hier nicht um mich, meine Körper- und Gesichtsmaße, auch nicht um deine oder die von anderen Menschen, sondern es geht um die Menschheit, die es sich – zu einem Großteil für mich unerklärlicherweise – so verdammt schwer macht, ihr Aussehen und ihren Körper so zu akzeptieren wie er nun mal ist, und so wie es in Marcs Spruch steht, DARUM geht es!
      Liebe Morgengrüße
      Finbar

      • bruni8wortbehagen sagt:

        *lächel*

      • Lieber Finbar, ja hier liegt offenbar wirklich ein Mißverständis vor, falls Du mich so verstanden haben solltest, dass es mir hier um Körper-und Gesichtsmaße geht. Nichts finde ich unerheblicher und langweiliger als irgendwelche so genannten“Idealmaße“ und wenig halte ich für überzogener und schädlicher als den allgegenwärtigen Schönheitswahn und Schönheitsterror! Natürlich muß man sich davon befreien, unbedingt! Und das kann dauern.
        Und damit haben alle Menschen zu kämpfen, denke ich. Auch die „Schönsten“.
        Und zu diesem Thema gibt es auch einige Gedichte auf meinem Blog. Liebe Grüße, Hannah

        • finbarsgift sagt:

          Schön, was du hier schreibst, liebe Hannah, danke!
          Da ist viel dabei fürs hinters Ohr pinseln… *lächel*

          Ja, ich weiß, einiges davon kenne ich ja nun inzwischen schon:
          deine Poeme sind sehr gut und wunderschön…

          liebe Grüße
          Finbar

  4. Das klingt gar nicht so verkehrt…wobei ich nur höchst selten in den Spiegel blicke, ich kenne den Kerl ja, auch wenn sein Äußeres immer mal wieder ändert 😉

  5. amommasview sagt:

    Gefällt mir sehr!!!

  6. Karin sagt:

    nun ja : breites Ostfenster, hellster Sonnenschein, ein Spiegel von 1,50×1.20m und ich davor bei den rituellen Waschungen, da wär ich schon ab und an gern mal kurzsichtig! -:)))
    Aber Spaß beiseite, ich stimme Dir zu, daß wir uns viel zu oft von diesem Schönheitswahn beeinflussen lassen und zu selbstkritisch mit uns umgehen. Ich habe zwar nie Gewichtsprobleme gehabt (ich tue nichts dagegen oder dafür, ist einfach so), aber meine große Nase hat mir schon Probleme bereitet in jungen Jahren, als überall Stuppsnäschen angesagt waren.
    Es ist auch ein Lernprozess, sich so anzunehmen wie man ist, am Selbstbewußtsein zu arbeiten und sich seiner Stärken bewußt zu werden.
    Heute ruhe ich bezüglich meines Aussehens viel mehr in mir als früher, da scheine ich Deinen Korollar ganz unbewußt umgesetzt zu haben.
    Du hast mit Deiner Marcbegeisterung ja hier schon oft Diskussionen angezettelt und nicht immer konnten wir allem zustimmen, aber diesmal: der Kandidat hat 100 Punkte -:)))

    mit runzlig-punzlig-leichtgewichtigem Gruß

    Karin

    • finbarsgift sagt:

      Herrlich herrlich herrlich, liebe Karin, ich liebe deine Kommis! *g* Und dann auch noch 100 Punkte diesmal, du beförderst mich ins pure Schreibe-Glück *lächel*
      Herzliche Nachmittagsgrüße, faltenlos *hehe*, vom Lu

  7. bruni8wortbehagen sagt:

    ich habe etwas sehr Ungewöhnliches für mich gemacht:
    Ich hab erst mal alle Kommis gelesen und immer mehr vor mich hingelächelt.

    Nun bin ich am Lesen. Bin nun sehr gespannt, was hier vom Marc und Dir ankommt, lieber Finbar

  8. bruni8wortbehagen sagt:

    kurze Unterbrechung meines Lesens, denn ich muß das hier schnell mal loswerden 🙂

    Die Mona Lisa bezaubert mich nicht mehr als Deine Marc-Texte *lächel*, niemals!
    Ihr fehlen die vielen Nuancen… Sie bleibt immer gleich…

  9. bruni8wortbehagen sagt:

    guuuuuuuuuuuut, lieber Finbar, das könnten wir tun und viele sollten es sich sehr zu Herzen nehmen und nach Deinen Worten handeln. Manchmal mache ich es und ich hadere nicht *lächel sehr*. Ich hadere deshalb nicht, weil ich mich in meiner Haut wohl fühle und sie ist die einzige, die ich habe. Ich lebe in ihr und es geht mir doch gut dabei.

    In meiner Übersetzung ist es ein klein wenig anders, aber das tut nichts zur Sache. Der Kern ist der, den Du triffst und Du triffst ihn gut, sozusagen den Nagel auf den Kopf mit dieser Unzufriedenheit mit den Körpern.

    Wie sich die Seele fühlt, ist doch das wichtigste. Fühlt sie sich gut aufgehoben, empfindet der Körper ein gutes Gefühl und in diesem Moment freue ich mich sehr darüber, daß ich noch nie meinen BMI gemessen habe. Den Sinn habe ich noch nie eingesehen und wie ich einen anderen Menschen empfinde, das liegt wirklich in keinster Weise an seiner Figur, weder an Mehr- noch an Wenigerkilos, denn das ist mir völlig schnuppe. Sein Wesen ist mir wichtig, sein Verhalten mir gegenüber und allen anderen Menschen.
    Erkenne ich ein gutes Gleichgewicht, dann emfpinde ich dieses Gegenüber als passend und schön in meinen Augen.

    Und noch einige Worte zu Deinem so eindruckvoll beschriebenen Flug, lieber Finbar:
    Vielleicht würde ich mit Scarlatti auch vergessen, wie ängstlich ich mich in meinen Sitz drücke, während der Riese sich in die Lüfte erhebt, der Boden unter ihm schier erbebt und es ihm zu meinen großen Erstaunen immer wieder gelingt, nach dem Start wie ein freier Vogel durch die Lüfte zu fliegen und genau dort anzukommen, wo er es auch sollte

    Herzliche Grüße von mir und Gratulation zu Deinem ach so feinen Artikel, den ich mit großer Freude nun endlich zu Ende gelesen habe

    • finbarsgift sagt:

      *lach* WAS?! *entsetzt guck* du weißt deinen exakten BMI nicht?!
      Na so etwas!!! *g*

      Feiner Kommi, liebe Bruni, vor allem mag ich das mit der Seele und dem Körper so, was du da geschrieben hast, das ist schon sehr wesentlich, stimmt! 🙂

      Du hast doch nicht etwa Fluuugangst??? 🙄
      Herzlich
      Finbar

      • bruni8wortbehagen sagt:

        *grins*, es ist diese irre Beschleunigung auf der Rollbahn, die Dich so sehr begeistert, mich drängt sie dicht an den Sitz, ich versuche in die Rückenlehne zu kriechen und ich mache mich sehr klein, bis er dann oben ist, dann bin ich erleichtert und alle Ängste sind wie weggeblasen…

        Nein, meinen BMI kenne ich nicht, kennst Du denn Deinen? 🙂

  10. Dirk Helming sagt:

    Amen!

    • finbarsgift sagt:

      Warum solch ein (kurzer) Kommentar? *nix versteh*

      Ein zweiter Teil kommt noch, der zum Thema Sterben…

      erst dann passt dein „Amen“ vielleicht, JETZT definitiv (noch) nicht!

      • Dirk Helming sagt:

        So Ich hab dein wunderbaren artikel durchgelesen, und war immer noch sehr beschäftigt mit dem letzen Gedanken Leitfaden von Aurel, vor dem Spiegel zu stehen und laut zu sagen, „Ich bin mit mir….“ Und in diesem Moment kam es mir vor als alles war schon gesagt, es war so komplett das kein einzige Wort mehr nötig war. Weil so eine Stille herrscht und Ich saß hier in Ehrfurcht vor so ein Genial Philosoph,( der hats geschafft mich zum Schweigen zu bringen, passiert nur ab und zu), aber Ich war dann in default Modus, und weil Ich hab ein SEHR Religious kindheit erfahren müssen war plötzlich diese Wort, den Schluß, den letzte Anerkennung in der Stille was folgte so was „profundes“.Es war wie eine Blase von Meeresgrund zum Oberfläche gekommen. Bitte nicht missverstehen.
        Als du vielleicht schon merkst ist mir die Sprache wieder zurück gekommen, aber es war ein Moment wann Aurel hat mir umgehauen.
        Danke für die Erlebnis!

        • Dirk Helming sagt:

          Hab gerade nochmal durchgelesen, und stimme mit dir 100% zu, nicht nur über dem tolle gefuhl im Bauch in der Beschleunigungs Phase, aber auch mit dem Wunder die wir alle Unikate sind und könnte das eigentlich feiern statt verehren ein Homogene version der Perfektion. Selbst Kritik Hält so viele Leute von Ihre inneren Kraft ab, schade.
          Danke Finbar, du hast mich sehr mental beschäftigt heute.

          • finbarsgift sagt:

            Gerne Sarah, und ja, das mit der Selbstkritik ist furchtbar! Vor allem den eigenen Körper betreffend…liebe Grüße vom Finbar 🙂

            • Dirk Helming sagt:

              Guten Morgen Finbar, bin schwanger geworden mit diesem Theme; Selbst Kritik über den eigenen Körper. Wie du schon so schön gesagt hast, wir können dieser materielle dimension nicht „to the Max „erfahren ohne ein Physischen Körper, der die Mutter Allnatur uns sehr großzugig zu Verfügung stellt. Wann wir uns der Physischen Instrument ablehnen dann lehnen wir auch irgendwie der Ganze Gemeinsame Erfahrung, das heißt die Universelle Tanz, ab. Wie schade das wir schließen ein Multidimensionelle Erfahrung aus weil unsere Nase zu Groß ist!

              • finbarsgift sagt:

                wie recht du doch damit hast, liebe Sarah, Bonjour! 🙂
                (und hier auch nochmals ganz herzlichen Dank für dein
                zauberhaftes kosmisches Poem, es ist sooo schööön),
                have a best day! Lots of greetings from Lu Finbar

        • finbarsgift sagt:

          Gerne, liebe Sarah, alles klar, denn das kann ich nun gut verstehen, was du da geschrieben hast 🙂 MIR bleiben nämlich beim Aurellesenverstehen auch manchmal die Worte weg, und ich bekomme dann nicht mal mehr ein Amen zustande… *lächel*
          Liebe Nachmittagsgrüße
          vom Finbar

        • finbarsgift sagt:

          Herzlichen Dank auch für diese Gedanken hier, die wie Musik in meinen Ohren nun klingen…
          Liebe Grüße zur Nacht
          vom Finbar

  11. leonieloewin sagt:

    Lieber Finbar, vielen lieben Dank für diesen schönen Text, der mich sehr erfreut hat. Ich werde ihn mir hinter die Ohren schreiben und falls ich mal wieder mit mir unzufrieden sein sollte, einsetzen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mich der gesamte „Diätwahnsinn“ und ideale Körpermaße in den letzten Jahren persönlich immer weniger interessiert haben. Mir kommt es eher auf den Menschen als „Gesamtwerk“ mit seiner persönlichen Ausstrahlung, seinen Stärken und Schwächen und allem was dazu gehört, an. Liebe Grüße und eine wunderschöne Woche wünscht Dir Leonie

    • finbarsgift sagt:

      Für deinen – mein Herz sehr erfreuenden – Kommentar zum Marc-Eintrag, liebe Leonie, möchte ich dir ganz ganz arg danken, denn er ist eine sehr zutreffende, wertvolle Ergänzung zum Text…

      ja, Diätwahnsinn, ja, der tägliche Kampf um die sogenannten Idealmaße und das sogenannte Idealgewicht, furchtbar ist das!

      Dir auch eine schöne Woche im Warmen (hier im Kalten schneit es schon wieder…)
      Liebe Grüße vom Finbar

  12. Ariana sagt:

    Herrlich, ich glaube jetzt komme ich nicht umhin, jeden Morgen und Abend vorm Spiegel an Marc und dein Korollar zu denken und das allein wird mir schon ein Lächeln ins Gesicht zaubern. 😉

    • finbarsgift sagt:

      *lächel*
      ich denke, morgens ODER abends langt (nur nicht übertreiben *g*)…

      Dein Kommi hier, liebe Ariana, der ist genau der, den ich mir nach Abschluss meines Schreibens hierzu erhofft habe, herzlichen Dank also dafür!

      Liebe Grüße
      vom Lu

  13. disputnik sagt:

    Der Text ist fein, lieber Finbar, wie alle Beiträge deiner Aurel’schen Betrachtungen. Und ebenso fein ist es, dich vor dem Spiegel zu wissen, laut und deutlich sprechend. (Wobei, wenn ich deinen auffordernden Worten Folge leistete, so dürfte mein Spiegelbild ärgerlich eine Braue heben und mich bitten, nicht so undeutlich und verschwommen zu reden, es verstehe mein Gemurmel gar nicht, aber das ist eine andere Geschichte.) Herzliche Grüsse und alles Liebe dir…

  14. sirpamononen sagt:

    dear lu, a real cohort of sophisticated followers you have got. not to mention, that everything has been said from back to front. all that remains are these beautiful words of your dear friend marcus:“very little is needed to make a happy life; it is all within yourself in your way of thinking.” p.s. it’s anytime a pleasure to read your posts) sirpa

  15. hannascotti sagt:

    Wer ist „Ich“, lieber Finbar?
    „Wer“ fühlt sich wohl mit diesem Mantra?
    Ich denke oft darüber nach, dass dieses Wesen, das wir Mensch nennen, nur in unserer
    Phantasie existiert.
    Da kommt die westliche Philosophie an ihre Grenzen, da sie IMMER von einem „Ich“ ausgeht.
    Mal praktisch ausgedrückt:
    Wir sind eine (zufällige, vielleicht auch Gesetzmäßigkeiten folgende) Ansammlung von was weiß ich denn und befinden uns in nachweislich ständigen Veränderungen.
    (Die Bitte um ein Photo einer Mitschreiberin hier hast du „fein“, in Sinne meiner Lebensmaxime beantwortet.)
    ……
    Vielleicht sprengen meine Überlegungen hier den Rahmen……
    Ich lese hier gerne und immer wieder, bin aber ein small – talk – muffel.
    Ist das i. O. ?
    Verletze ich damit deine Höflichkeitsregeln?
    mit herzlicher Aufmerksamkeit
    Hanna Scotti

    • finbarsgift sagt:

      Hallihallo liebe HannaScotti,

      immerhin kann mann/frau sich bei einem lockeren small talk zwischendurch recht gut erholen, und zwar von den BIG TALKS, den vermeintlichen, die dann zumeist die Menschen auch nicht viel weiter bringen als die smalleren Varianten…

      …herzlichen Dank für deine Philosophischen Anmerkungen zu meinem neuen Marctext,
      die mich nun in eine tiefe, längere Grübelphase katapultieren 🙂

      Herzliche Grüße
      Lu alias Finbar

      • hannascotti sagt:

        Ach Gott,oh Gott, dass da bloß kein Geschwür wächst im Kopf.

        • finbarsgift sagt:

          Sollte das passieren, dann lege ich diese Grübelgedanken sofort wieder beiseite *hehe*

          • hannascotti sagt:

            schon vorher oder erst nach dem Dilemma?

            • finbarsgift sagt:

              Mal sehen…,

              jetzt gehe ich erst mal in mich ob deiner Problemaufzeigung, von wegen ICH oder nicht ICH oder zwei ICHs oder unendlich viele ICHs… usw usf…
              mal sehen, was dann passiert…

              als Dilemma sehe ich das nicht an, darüber gewissenhaft nachzudenken, höchstens als ein Lemma, mit dem ich dann in Folge einen wichtigen Satz über das ICH an sich mathematisch beweisen könnte 🙂

              • hannascotti sagt:

                Ja, ja, wir Lemminge….
                Bis bald mal, es gefällt mir bei dir…..

                • finbarsgift sagt:

                  …das freut mich, das ist schön…

                  die Lemminge sind nette kleine Nager, die übrigens garnix wissen wollen von den ihnen immer angedichteten Massenselbstmorden…

                  so blöd sind eh nur die neunmalklugen sogenannten Humanis mit ihrer andauernden Waffenschieberei aus Geldgier und ihrer permanenten Kriegstreiberei!

  16. bruni8wortbehagen sagt:

    beim Probleme umwälzen in Problemlösungen könnten sie mal helfen, diese Lemminge.
    Vielleicht könnten sie den ach so klugen Menschentieren auf die Sprünge helfen, denn logisch durchdachte Gedanken gegen Waffenlieferungen scheinen ja nicht zu fruchten…

    Also her mit den Lemmingen, die scheinbar Grundsätzliches wissen 🙂

  17. bruni8wortbehagen sagt:

    manches Mal, da brennt
    ein Gedanke in mir,
    der sich unbedingt in
    Worten äußern möchte.

    Gebe ich ihm
    keinerlei Raum,
    raubt er mir die Ruhe,
    kneift und pufft mich
    solange, bis ich
    die Tasten vor mir
    nicht nur ansehe,
    sondern ihnen
    ein klein wenig
    Futter gebe 🙂

    So ist es oft und nachgiebig wie ich bin, ergebe ich mich *lächel*

  18. dunkelpoet sagt:

    Da muss man lang nach unten scrollen 😉

    Auch auf die Gefahr hin, dass es schon jemand gesagt hat:

    Eine Reise als Anlass zu nehmen für eigene Betrachtungen des Lebens tielweise philosophischer Art, finde ich eine gute Idee und eigentlich müsstest du ein ganzes Buch schreiben, weil du immer wieder in kleinen Geschichten die äußeren Umstände benutzt, um deine Seele zu öffnen und deine ungeschminkte Meinung zum Thema gestaltest. Da kommt alles auf, was dich bewegt und was dich besorgt. Du bist Schriftsteller, wenn du schreibst und alleine aus dem Grund, weil du schreiben kannst (zweifellos), aber auch, weil die über die Empathie verfügst, über Mitgefühl und Einfühlungsvermögen immer versuchst, da zu bestätigen, wo eine Idee, ein Text, ein Bild gut ist und doch da kritisierst, wo du siehst, dass sich Menschen verrennen, in eine Sache, die ihnen schadet.

    Hättest du den Flug weiterhin beschrieben, du wärst nicht umhin gekommen, auch politische Dinge anzusprechen: Es wäre ein FLug gewesen, der eine Seele entleert und der Welt gesagt hätte, was richtig und falsch ist. Aber was nicht ist, kann noch werden. Alle Romanschriftsteller fingen mit kurzen Geschichten an. Du musst schreiben, Finbar!

    • finbarsgift sagt:

      Verdammt langer Kommi, mein lieber Sven, da muss ich ja scrollen *hehe*

      Yep, sometimes one must scroll to be able to really read something valuable, and not just a little poem almost no one is really interested in…so is life…

      Vielen Dank für deine Gedanken-Musik!
      Enjoy your Eve, Lu

  19. (wow so viele kommentare!)
    wunderbar mal wieder, dein marc-text, hab ich sehr gern gelesen!
    herzliche morgengrüße von mir

    • finbarsgift sagt:

      (ja, du hast vollkommen recht, *lächel*, das artete ja quasi fast in Arbeit aus, die alle zu lesen und zu beantworten… aber auf der anderen Seite natürlich toll, dieser rege Zuspruch, dieses rege Interesse auch an der Thematik — das freut einen dann schon auch sehr)

      Dankeschön, freut mich sehr, dass auch du diesen Text gerne gelesen hast 🙂
      (nun werde ich also doch noch den 2. Teil fertig schreiben *g* )
      Herzliche Morgengrüße von mir zu dir, liebe Diana, Lu

  20. Herr Ärmel sagt:

    Das letzte Wort im letzten Satz deines Beitrages.
    Wie soll ein Mensch, krank oder eingeschränkt in seinen physischen Möglichkeiten dieses in einigen Kommentaren sogenannte Mantra sich morgens vor dem Spiegel hersagen?

    Wäre schön, könnte man Marcus Aurelius jetzt fragen, was ihn zu dieser Betrachtung anregte. Und vor allem diese merkwürdige Kontextualisierung von Körpergewicht und Lebensjahren. (vielleicht liegts ja auch an der Übersetzung).
    Vielleicht war der Denksatz von ihm als einem der letztspäten Vertreter der Stoa (wenn ich mich recht erinnere) motiviert durch das Verhalten von Anna Galeria, von der annehmen darf, dass ihr stoische Grundprinzipien eher fremd gewesen sind…

    Mittäglichwolkendurchwachsene Grüsse aus dem vielfältigen Bembelland

    • finbarsgift sagt:

      Wie immer sind deine Kommentare/Einwürfe äußerst bedenkenswert, danke hierfür vorerst mal, lieber Schreibfreund…

      …natürlich bin ich ein naiver „stoischer Philosoph“, ewig „lernend und meine stoischen Übungen täglich machend“,
      sozusagen „Philosophie als Lebensform“ zelebrierend (wie von Epiktet und Aurel und Pierre Hadot vorgeschlagen), als einer ganz ganz weit hinten in der „Nachfolge“ der ganz großen Stoiker: Zenon, Diogenes, Seneca, Epiktet und Aurel…

      und…

      …natürlich sind meine Marc-Monologe und Marc-Dialoge immer auch ein wenig „schräg komponiert“ und nicht ALLZU ernst zu nehmen, eher unterhaltend 🙂

      und…

      natürlich habe ich während des Schreibens an alle möglichen „physisch oder auch psychisch oder gar beides“ kranken oder gar eingeschränkt beweglichen oder behinderten Menschen gedacht…

      aber ich habe mich dann doch dazu entschieden, ganz bewusst diese gesamte Thematik nicht in den Post zu integrieren, extra Ausnahmen zu formulieren, und so weiter, wollte alles so einfach wie möglich halten…

      denn…

      den allermeisten Blogger/innen ist ja schon solch ein „philosophisch simpler Text“, wie der hier von mir, „zu lang und zu kompliziert“ (wie man ja auch deutlich an den likes erkennen kann) und entsprechend kurz ist dann auch die tatsächliche Liste der Lesenden (vorüber ja auch nicht die vielen Kommis hinwegtäuschen können)…

      vor allem eben auch im sogenannten Twitterzeitalter, wo ja schon moniert wird, wenn mann/frau wie bei diesem Post auch nur (paar)mal „scrollen“ muss (vgl. den typischen Kommentar von Dunkelpoet dazu, Stückle über deinem).

      Aber klar hast du recht damit, dass das eine „merkwürdige Kontextualisierung von Körpergewicht und Lebensjahren“ ist, aber gerade das reizte mich schon immer an diesem Spruch, und deshalb wollte ich darüber mal etwas schreiben…

      liebe Mittagsgrüße aus dem allmählich etwas heller werdenden Nebelschneeländle

      • Herr Ärmel sagt:

        Schön finde ich deine Antwort auf meinen Kommentar, zeigt sie mir doch, dass ich deine Intentionen richtig aufgefasst habe. Deshalb auch hier&jetzt meine Antwort auf deine Antwort, damit du sicher sein kannst, dich in nichts unter einen Scheffel stellen,verteidigen oder erklären zu müssen. 😉
        Dafür und überhaupt meinen Dank!

    • hm, vielleicht sollten gerade solche menschen es sich sagen? natürlich ist das schwer, aber wenn die innere einstellung stimmt, dann wird man das auch am äußeren merken und überhaupt an der gesamten konstitution. die psyche spielt ja so eine große rolle.
      (ja, man kann immer gut von außen lamentieren … ich weiß auch nicht, ob es funktionieren kann! allerdings – hadern ist nie gut.)
      herzliche grüße
      diana

      • Herr Ärmel sagt:

        Im Kopf teile Ihre Ansicht und Meinung, allein meine Lebenserfahrung und mein Herz sprechen ganz anders; weniger theoretisch.
        Haben Sie einen Menschen begleitet, der schwerkrank ist, vielleicht über längere Zeit… da helfen schöne philosophische Merksätze zuweilen überhaupt nicht mehr.

        Abendschöne Grüsse aus dem erleuchteten Bembelland

        • ja, doch, ich kenne so eine situation auch (leider).
          und dennoch …! es ist letztlich befreiender (auf welche art auch immer) sich im spiegel anzusehen, als wegzusehen. glaube ich.
          ach, das ist nicht einfach!
          herzliche grüße, lieber herr ärmel, aus dem teil-weißen westerwald

  21. bruni8wortbehagen sagt:

    na ja, „die uns zugewiesene Lebenszeit“ klingt schon verdammt seltsam, lieber Herr Ärmel, da muß ich doch schnell mal zustimmen. Wer weißt denn zu? Wer hat ein Recht dazu?

    Das einzige, was ich hier gelten lasse, ist eine Formulierung, die ursprünglich anders gemeint war.
    Das Wort „zugewiesen“ sollte ersetzt werden durch eines, das nur anzeigt, daß wir alle ein bestimmtes Lebenssalter ereichen u. daß unsere Erdenzeit dann einfach zu Ende geht…

    Was sie hier ansprechen, ist ein Begleiten, das Körper, Kraft und Seele sehr beansprucht, das oftmals über unsere normalen Kräfte geht. Ist der Mensch, den wir sterben sehen, noch ein relativ junger, was ich ja auch miterlebt habe, dann hadert man sehr u. will keinen Spruch gelten lassen, der die Bitternis nur noch höher treibt.
    Wie recht haben sie da, philosophische Merksätze sind wundervoll, aber in dem Erleben selbst stecken dann Gefühle, die uns in eine andere Ebene heben, in der wir keinen dieser Sätze mehr gelten lassen. Da ist das Hadern völlig natürlich u. wir sollten es auch dürfen

  22. melcoupar sagt:

    Danke für den Hinweis zu Deinem Beitrag, lieber Lu. Ein weitläufiges Thema wie anhand der Kommentare zu sehen ist. Beim Lesen musste ich an eine erzählte Geschichte von Jesper Juul denken: Ein sehr übergewichtiges Mädchen und sehr besorgte Eltern. Bei einem Gespräch platzte aus dem Kind heraus: „Immer seht ihr nur mein Fleisch, aber was ich denke und fühle, interessiert euch nicht.“ Lieben Gruss. Melanie

  23. Chaos sagt:

    Hat dies auf Mein Kopfchaos in Worten rebloggt und kommentierte:
    “ Insgesamt gesehen sind wir also alle, ALLE, zauberschöne Wunderwerke der Natur! “

    Ich hätte diesen wunderbaren Artikel vermutlich nie gelesen, wenn der liebe finbar mich nicht darauf aufmerksam gemacht hätte.
    Und es passt so gut und gibt wunderbar wieder, was ihr alle mir zu meinen Verfassten geschrieben habt.
    Und jetzt sitze ich hier, in den letzten Stunden meiner Reise, erlebe die koh san road, lasse mich von dem warmen Wind kitzeln und lese diese tollen Worte. Lese mir auch nochmal eure Worte zu meinem Problem durch und fühle diese tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit, weil jedes Wort an mich gerichtet mit Arbeit eurerseits verbunden ist und ich dies sehr schätze. Wie immer fehlen mir aktuell noch die richtige und ausreichenden Worte euch allen eine angemessene Antwort zu formulieren, doch es wird hoffentlich noch kommen.

  24. Marion sagt:

    Du hast so treffende Worte für das Fluggefühl gefunden. Das ist es, genau das… Ich liebe es genauso, genau an dieser Stelle, das Beschleunigen kurz vor dem Abheben und das erhebende Gefühl, wenn dieses Riesen-Ding dann abhebt, als wäre es federleicht. Ein berauschendes Gefühl wird das immer wieder bleiben. Auch wenn mein letztes Mal einige Jährchen zurück liegt und das nächste Mal vielleicht noch einige Jährchen in der Zukunft liegt.

    LG, Marion

    • finbarsgift sagt:

      Das sind aber große Abstände zwischen deinen einzelnen Flugreisen 🙂
      Liebe Morgengrüße vom Lu

      • Marion sagt:

        Guten Morgen Lu,
        tja, wenn Lebensumbrüche ins Haus stehen, kann schon mal eine Zeit im Vordergrund stehen, den Job für den notwendigen Lebensunterhalt zu finden. Dann war ich auch anfangs etwas überfordert von den anderen Gegebenheiten in der Schweiz, z.B.: Zahnarztkosten vollumfänglich selbst zahlen, weil die Versicherung das nicht übernimmt. Bei mir ist da im letzten Jahr einiges angefallen, leider und auch dieses Jahr werden meine Reserven in Zähne gehen. Flugreisen sind da erst mal etwas außen vor und müssen noch warten.
        Guten Wochenstart!
        Marion

  25. refoexac sagt:

    Die Zufriedenheit mit allem, es gibt nur dieses eine Leben, hier drin und das ist es. Lange lernen, das Ego, die Einbildung auszuwässern. Verstand ich früher nie, aber langsaaaaaaam gehe ich diesen Weg, der mir bestimmt ist.

  26. Wunderbares morgen-Mantra! Weiser Knabe, dein Marc!

  27. Paleica sagt:

    ich wusste nicht, dass marc aurel so ein philosoph war. genau genommen weiß ich eigentlihc gar nix über marc aurel. möglicherweise sollte ich diese wissenslücke stopfen? gefällt mir, was er da zu sagen hat.

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