Überschwemmung

 

In mir regnet es

Mein Herz droht zu ertrinken

Die Augen helfen

 

 

 

 

 

© finbarsgift

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Poesie.

74 Kommentare zu “Überschwemmung

  1. Ariana sagt:

    Oh, was ist denn passiert?

    • finbarsgift sagt:

      Bin ich zu lange einsam,
      dann bilden sich immer mehr dunkle Wolken in mir, oft erinnerungsinduziert, die irgendwann beginnen sich abzuregnen und immer mehr aufs Herz drücken, dann hilft nur noch weinen…

      • waehlefreude sagt:

        Das kenne ich übergenug.

        – Und einsam kann man selbst unter sehr guten Freunden sein. Seit ich mich 2009 von einer Frau losgesagt hatte, in die ich so verliebt war und wo es trotzdem nicht passen wollte… Das war nötig, doch es tat unendlich weh… und seitdem… Weinen?… Gut wäre es, doch so nah kommen aktuell nur Tiere an mich heran, daß ich gerührt bin und weinen kann… Und weil die Welt ja auch sonst so „schön“ ist… Gut, umbringen möchte ich mich derzeit nicht…Es gibt da Menschen…

        Liebe Grüße,
        Frank

      • Ariana sagt:

        Ja, verstehe…weinen hilft, befreit, löst, schwemmt Kummer und Einsamkeit aus…es ist gut, wenn du weinen kannst, damit das Herz nicht ganz und gar überflutet wird.
        Jeder Sonnenstrahl ist wie eine wärmende Umarmung..in diesem Sinne schicke ich dir gedankliche Sonnenstrahlen von hier zu dir, denn hier scheint gerade so schön die Abendsonne.. 🙂

  2. Flowermaid sagt:

    … könnte ich jemals solche Worte für einen Gefühlszustand finden… Andere schreiben einen Roman und du drei Zeilen, die alles ausdrücken…

  3. Erika sagt:

    So wie der Regen die Luft reinigt, reinigen Tränen die Seele und das Herz.

  4. lesenbiene sagt:

    Manchmal helfen die Tränen der Seele.

  5. Die Augen werfen Rettungsringe und ankern gleichzeitig im tiefsten Sein. Zu lange Einsamkeit treibt uns fort in den Strudel der Zeiten und läßt Inneninseln überschwemmt zurück.

    Lieber Lu, möge Dein Regen immer tröstlich sein.
    Herzliche Grüße, Deine Käthe.

  6. Anna-Lena sagt:

    Ich würde dich so gerne trösten, lieber Lu!

  7. Lilith sagt:

    Ich mag manchmal gerne traurig sein, ich leg mich in das Gefühl hinein, koste es ganz aus und dann ist es auch wieder gut. Halt die Ohren steif! *kübel mit blühendem lavendel da lasse*

  8. Angel sagt:

    Ganz viele Blümchen für dich
    🍃🌹🌸🌺🌼🍀🌼🌺🌸🌹🍃

  9. Mitzi Irsaj sagt:

    Lieber Lu…..besonders liebe Grüße und die Hoffnung, dass der Regen sich schnell verzieht.

  10. Antje sagt:

    Weinen tut gut! Es zuzulassen auch!
    Alles Liebe für Dich!

  11. Ulli sagt:

    Lieber Lu – Haikus sind wunderbar, so kurz, so prägnant und eine Welt öffnet seine Türen, heute deine Welt, deine traurige Welt … ich habe dich gelesen … ich war da.

    herzlich verbundene Grüße
    Ulli

  12. Ach, Lu… ich wage ein Trost-Haiku für Dich:

    auf dem rosenblatt
    glänzen silbern die tränen
    bald schon lächeln sie

  13. Auch von mir: Manchmal ist weinen einfach nur gut…ich versuche es mir immer zu verkneifen, aber das macht richtig krank.
    Alles Liebe Dir…..

  14. kinder unlimited sagt:

    manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor es besser wird……

  15. christina.d sagt:

    Sieh weiter, Lu, nutze Deine Augen.
    Damit sie die Sonne hinter den Wolken erahnen
    Und lass die Wolken sich abregnen
    Und das Herz das Festland sehen.

  16. kimi sagt:

    so traurig, aber auch so schön poetisch!!

  17. maribey sagt:

    „Ich muss aber noch weinen. Sonst ertrinke ich. Verstehen Sie das?“ „Natürlich. Manchmal schwimmt man in ungeweinten Tränen und geht darin unter wenn man sie in sich behält.“ aus: Das Lavendelzimmer von Nina George

  18. refoexac sagt:

    Es regnet und regnet, hast du damit was zu tun ? Oder war ich das ? 🙂

    • finbarsgift sagt:

      Vielleicht haben wir beide indirekt was damit zu tun…auf jeden Fall ärgert sich Mutter Allnatur über die Menschheit in Europa…näheres dazu steht in meinem Post „Europäische Regenzeit“…

      • refoexac sagt:

        Komme gerade von dort und persönlich gesehen, immer wenn ich in meinem realen Leben, meine vorwärtspreschenden Aktivitäten mal aussetze, „Fünfe Gerade“ sein lasse und mich der Muse, der Schönheit, Venus und dem Träumen widme, in die Küche laufe und zum Dachfenster blicke, strahlt dort die Sonne in unglaublicher Farbenpracht herein. Das kann jetzt Einbildung sein, aber ich beobachte dieses Phänomen schon viele Jahre und für mich ist es real.

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