Carpet Crawlers (Genesis)

 

 

There is lambswool under my naked feet.
The wool is soft and warm,
gives off some kind of heat.
A salamander scurries into flame to be destroyed.
Imaginary creatures are trapped in birth on celluloid.
The fleas cling to the golden fleece,
Hoping they’ll find peace.
Each thought and gesture are caught in celluloid.
There’s no hiding in my memory.
There’s no room to void.

The crawlers cover the floor in the red ochre corridor.
For my second sight of people, they’ve more lifeblood than before.
They’re moving in time to a heavy wooden door,
Where the needle’s eye is winking, closing in on the poor.
The carpet crawlers heed their callers:
„We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out.“

There’s only one direction in the faces that I see;
It’s upward to the ceiling, where the chambers said to be.
Like the forest fight for sunlight, that takes root in every tree.
They are pulled up by the magnet, believing that they’re free.
The carpet crawlers heed their callers:
„We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out.“

Mild mannered supermen are held in kryptonite,
And the wise and foolish virgins giggle with their bodies glowing bright.
Through a door a harvest feast is lit by candlelight;
It’s the bottom of a staircase that spirals out of sight.
The carpet crawlers heed their callers:
„We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out.“

The porcelain mannikin with shattered skin fears attack.
And the eager pack lift up their pitchers the carry all they lack.
The liquid has congealed, which has seeped out through the crack,
And the tickler takes his stickleback.
The carpet crawlers heed their callers:
„We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out
We’ve got to get in to get out.“

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Musik, Poesie.

57 Kommentare zu “Carpet Crawlers (Genesis)

  1. kinder unlimited sagt:

    unglaublich…..auf einmal fühle ich mich wieder als Teenager….nur habe ich damals den Song überhaupt nicht kapiert!!!Das Leben fühlte sich so ganz anders an damals…

    • finbarsgift sagt:

      *lächel* Ja, liebe Ann, wer konnte denn auch schon dieses total surrealistische Song-Poem damals verstehen können…wohl niemand! 🙂
      Ich jedenfalls finde diesen Song auch heutzutage immer noch total cool
      — ein echter Eternal!!

      • kinder unlimited sagt:

        ich höre ihn gerade zum 4. Mal..aehm 5. Mal…..ja, er ist ein Eternal…..bei mir bewirkt Musik immer totale Erinnerungsflashbacks, ich verbinde Musik generell mit Erlebnissen….ich wusste nicht, dass der Song so wichtig in meiner Vergangenheit war, ich hatte ihn für ewig vergessen …. danke für’s Erinnern;-)

        • finbarsgift sagt:

          Ich habe ihn vorm Einstellen einige Male angehört und auch danach noch, teilweise auch noch am Text herumgefeilt und hoffe, dass er nun endlich exakt ist 🙂

          Oh ja, Erinnerungen…
          Immer bei Musik 🙂

          Sehr gerne,
          liebe Abendgrüße vom Lu

          • kinder unlimited sagt:

            so wirst auch Du irgendwie Teil meiner Erinnerungen irgendwann werden vielleicht nicht durch Coldplay…aber Scarlatti 😉 Liebe musikalische Abendgrüße zurück, Ann

            • finbarsgift sagt:

              Das klingt schön, und sehr passend, denn für keine andere Musik habe ich so intensiv im Netz geworben, ja missioniert, wie für seine 555 kleinen Sonaten, die einen solch imponierenden Mikrokosmos ganz für sich allein bilden…
              Herzliche Musikgrüsse
              from me to you, Lu

              • kinder unlimited sagt:

                Bei mir ist sie angekommen…..und ich war so verwundert, dass ich nie zuvor davon gehört hatte. Greetings back 😉

                • finbarsgift sagt:

                  Dann freut mich das jetzt seeeehr 🙂
                  Oh ja, Ann, das ist es ja eben, dass immer noch so gut wie fast niemand diese feinsinnige Musik kennt…
                  Und ohne das große Scarlatti Revival Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, initiiert durch eine Reihe bekannter russischer Klaviervirtuosen wie Horowitz, Weissenberg und Pletnev, wäre dieser Musikkosmos wohl untergegangen…
                  Have a pleasant evening 🙂

                  • kinder unlimited sagt:

                    same to you 😉 Lu ! PS: an mir, Banausen, ist dieses Revival völlig vorbei gegangen…thanks a mill 😉

                    • finbarsgift sagt:

                      Du bist absolut keine Banausin, im Gegenteil…
                      an 99,99 Prozent der Weltbevölkerung ist dieses russische Revival der Klaviermusik von Domenico Scarlatti vorbeigegangen…
                      an DIR aber ja nun doch noch hängengeblieben, und das im positiven Sinne,
                      das ist doch schön *freu*
                      Dir einen schönen Morgen!
                      Herzlich, Lu

                    • kinder unlimited sagt:

                      danke…..manchmal fühlt es sich gut an, eine Minderheit zu sein 😉 LG Ann und Dir auch alles Gute für den Tag!

                    • finbarsgift sagt:

                      Oh ja, und ob!
                      Stell dir mal vor, 99.99 Prozent der Menschen würden Scarlatti hören…das wäre ja furchtbar!!

                    • kinder unlimited sagt:

                      meinst du, dass es einen solchen Kuenstler jemals gab? Bach?

                    • finbarsgift sagt:

                      Es kann ja nur jemand sein, der/die sich nicht sprachlich äußerte, also via Gemälde, Architektur, Musik…
                      Und da würde ich auch auf Bach tippen, weltweit gesehen…
                      nicht von ungefähr ist er der Hofkomponist Gottes!

    • So ging es mir auch. ich habe den text teilweise mitsingen können, ohne zu wissen, was ich da eigentlich singe.
      Doch gefallen hat er mir immer … auch heute noch.

      • kinder unlimited sagt:

        genau so…man fühlte den Song einfach!

        • Ja. Meine Tochter hat mittlerweile die Schallplatte von ihrem Papa geerbt, und ich liebe es, wenn sie die manchmal auflegt. Und ich finde es großartig, dass ihr die Musik auch gefällt – sie ist eben zeitlos.

          • kinder unlimited sagt:

            ja…das habe ich auch mit meinen Jungs gemacht, ihnen meine Musik vorgespielt und sie mir ihre….wirklich gute Songs überleben die Zeit einfach! Genau wie DU sagtest!

  2. Vielen Dank für´s Einstellen, lieber Finbar.
    Einen freundlichen Abendgruß
    von der Muschelfinderin.

    • finbarsgift sagt:

      Sehr gerne, liebe Muschelfinderin, ich habe es ja selbst genossen!
      Immer noch ein irre eigenwilliger Song, was Text und Musik angeht…
      Liebe Abendgrüße vom Lu

  3. Flowermaid sagt:

    … das was an Gefühlsfarben unter den Fusssohlen ist hat Liebeslebenswanderschaft gespürt…

  4. sugar4all sagt:

    ohhhh….sehr sehr fein, lieber Lu!!

  5. eine wunderfeine Erinnerung, ein Song, den ich nicht mehr im Ohr hatte, bis ich ihn eben wieder hörte.
    Ich meine aber, bei mir hätte es eine LP gegeben u. a. mit diesem Lied.
    Vermutlich ist sie bei der Ältesten. Sie hat die alten sehr gemocht und hat mitgenommen, was auch vom Cover her interessant war *schmunzel*

    Um den Text habe ich mich nie gekümmert – auch bis eben und ich finde ihn zwar auch surreal, aber gleichzeitig auch wunderschön. Danke dafür.

    Ich fühle unter meinen Füßen das weiche gldene Vlies und betrachte die Raupen, die Teppichkriecher, die hoch zur Deckenlampe wollen, zum Licht, wie die Bäume des Waldes, die Sonne suchen… Nur ein Gedanke dazu… es stecken ja noch mehr Gedanken darin

  6. Diese deutsche Übersetzung habe ich eben im Netz gefunden:

    Unter meinen nackten Füßen liegt Schurwolle
    Die Wolle ist weich und warm, sie gibt Wärme ab
    Ein Salamander huscht in die Flammen und wird vernichtet

    Traumgestalten werden auf Zelluloid gebannt, sobald sie entstehen
    Die Flöhe hängen im Goldenen Vlies und hoffen, sie werden dort in Ruhe gelassen

    Jeder Gedanke und jede Geste wird auf Zelluloid eingefangen
    In meiner Erinnerung gibt es kein Entkommen
    Es gibt keinen Ort zum Ausweichen

    Die Krabbler bedecken den Boden im rot-ockerfarbenen Flur
    Für meinen zweiten Blick auf die *Leute* haben diese mehr Lebenssaft als zuvor

    Sie bewegen sich allmählich auf eine schwere Holztür zu
    Wo das Nadelöhr blinzelt und die Armen einkreist

    Die Teppich-Krabbler geben acht darauf, wer sie ruft

    „Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen“

    Es gibt nur eine Richtung in den Gesichtern, die ich sehe
    und zwar hinauf zur Decke, wo die Kammer sein soll
    Wie der Wald um das Licht der Sonne kämpft, welches in jedem Baum wurzelt
    werden sie vom Magneten hinaufgezogen, und glauben dabei, sie wären frei

    Die Teppich-Krabbler geben acht darauf, wer sie ruft

    „Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen“

    Sanftmütige Supermänner werden in Kryptonit gefangengehalten
    Und die klugen und die dummen Jungfrauen kichern, während ihre Körper hell leuchten
    Durch eine Tür wird eine festliche Tafel mit Kerzenlicht erleuchtet
    Sie steht am Fuß einer Treppe, die sich spiralförmig nach oben dreht und aus dem Sichtfeld verschwindet

    Die Teppich-Krabbler geben acht darauf, wer sie ruft

    „Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen“

    Das Porzellanmännchen mit zerfurchter Haut befürchtet einen Angriff
    Das eifrige Rudel erhebt seine Krüge, sie tragen alles, was ihnen fehlt
    Die Flüssigkeit, die durch den Riss hindurchgesickert ist, ist erstarrt
    und der Kitzler nimmt seinen Stichling

    Die Teppich-Krabbler geben acht darauf, wer sie ruft
    „Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen,
    Wir müssen hineinkommen, um wieder hinauszukommen“

    Und jetzt gehe ich schlafen, aber ich wandere nicht weit, i
    ich gehe nur um die Ecke und das ist gut 🙂

  7. meertau sagt:

    oh…… das ist mir mir 13 schon so derart unter die haut gegangen…. und nichts hat sich daran geändert…..
    puh….

  8. Flowermaid sagt:

    … mein Kommi ist weg, ich bin unendlich müde und freue mich einfach nur über einen versternten planetarischen Austausch… 😉

  9. chris sagt:

    Das ganze Doppelalbum war genial!
    Dies ist bis heute mein Lieblingslied:
    https://wortundstern.wordpress.com/2016/05/22/genesis/
    …danach gingen ja Gabriel und Collins getrennte Wege…

    • finbarsgift sagt:

      Da hast du vollkommen recht!!
      Auch ein feiner, großartiger Song der ursprünglichen Genesis-Band!!
      Genau…und jeder war auf seine Art dann sehr erfolgreich 🙂

  10. bruni8wortbehagen sagt:

    und genau deshalb ist der Name Genesis in den Köpfen der ganz Jungen nicht mehr so stark verankert, wie er es in unseren immer war…
    Bei meiner jüngeren Tochter ist es mir mal sehr aufgefallen, obwohl sie soooo viel Musik hört

    • finbarsgift sagt:

      Das ist normal,
      da die Jugend hört, was gerade in ist,
      und das ist sicherlich nicht Genesis,
      eher Macklemore, Steven Wilson, Justin Bieber, Lady Gaga und Co…

      Ich habe doch auch nicht Bill Haley, Roy Orbison gehört, als Genesis in war…

  11. bruni8wortbehagen sagt:

    ja, und Adele und Anastacia wohl auch und noch viel mehr… 🙂

  12. ruthfreter sagt:

    Sorry, sorry, sorry! Ich habe um meiner Tochter eine Freude zu machen den Inhalt kopiert und an sie versandt. Ich denke das durcheinander ist auf diese Weise entstanden. Dein Beitrag gefiel mir Zoo gut und traf den Nerv des Tages bei mir. ich weiss klauen ist nicht schön. Es war aber zum privaten Gebrauch und dann ist es eigentlich kein Klauen. Ich werde demnächst vortragen. Sonnige Grüsse Ruth

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