Ozeanträne

​Wenn ich wieder einmal über das
Mono no aware des Lebens nachdenke,
und mir dabei Bauch und Kopf verrenke,
dann erreiche ich irgendwann den Punkt,
bei dem ich eine Träne weinen könnte,
eine Träne, so unendlich groß
wie der wilde weite Ozean.

© finbarsgift

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26 Kommentare zu “Ozeanträne

  1. kinder unlimited sagt:

    das ist jetzt schön traurig, Du bist ja auch kein Ananas Dieb!

  2. bruni8wortbehagen sagt:

    Eine Träne, so riesig wie das Meer?
    Vielleicht ist sie ja nur halbherzig traurig, Deine Träne, vielleicht ist sie auch von Freude bewegt, weil Du wieder hier sein konnest, lieber Finbar *lächel*

  3. Flowermaid sagt:

    … und somit würde sie „Le Coeur de la Mer“…

  4. karfunkelfee sagt:

    Der Alltag und unsere täglichen kleinen Aufgaben darin, halten den Kopf von zu vielen mono-no-aware-Gedanken ab.
    Der Urlaub hingegen erlaubt sie in ihrer ganzen Hingabe an die Melancholie.
    Das liest man Deinem Poem an. Wie schön, dass Du loslässt und schreibst…

    Nice greetings from the Teutoburger Rain Wood in the fore-autumn 😁😉✨

  5. Anna-Lena sagt:

    Diese eine Träne geht in den ewigen allumfassenden Kreislauf ein und wird sicher wieder zur Freudenträne an einem ganz besonderen Ort.
    Lieben Abendgruß
    Anna-Lena

  6. starke zeilen… melancholisch-schön.
    denn im großen weiten meer fließt schließlich alles wieder zusammen…
    sei lieb gegrüßt von mir, mit sonne! 🙂

  7. refoexac sagt:

    Ja, mindestens so gross oder noch grösser. Neverending tears.

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