Déjà vu

 

Als ich vor einigen Jahren endlich mal genügend Zeit fand, die sehr feine und zauberhaft schöne Universitätsstadt Marburg an der Lahn in Hessen zu besuchen, da hatte ich bereits kurz nach meiner Ankunft dort vor Ort ein ganz seltsames Gefühl, ein Gefühl, das mir mitteilten wollte, dass ich hier doch irgendwann zuvor schon mal gewesen war, vielleicht vor Urzeiten hier sogar mal einige Zeit in dieser Stadt bereits gelebt hatte.

Aber woher kam dieser verblüffende Soforteindruck?
Denn ich war ja tatsächlich in meinem derzeitigen Leben noch niemals zuvor in diesem bezaubernden hessischen Marburg gewesen (übrigens nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls sehr sehenswerten schwäbischen Marbach am Neckar, der Geburtsstadt Friedrich Schillers).

Doch schon als ich die wunderschöne Altstadt Marburgs via Untergasse betrat und insbesondere beim folgenden gemächlich-genüsslichen Spaziergang durch die grandiosen Fachwerkwelten der Barfüßerstraße, verstärkte sich mein Eindruck eines déjà vu ganz enorm: das kam mir doch tatsächlich alles seeehr vertraut vor!
Und diese Vertrautheit festigte sich beim Gang über das Kopfsteinpflaster der Innenstadt nach oben Richtung Landgrafenschloss immer mehr.

Fast kam so eine Art Heimatgefühl auf und wurde im Verlauf meines Marburgbesuchs damals vor ein paar Jahren immer stärker, je länger ich dort verweilte (letzten Endes blieb ich nämlich sogar ein ganzes verlängertes Wochenende über dort, anstatt des geplanten Tages).

Am Marktplatz angelangt, setzte ich mich auf einen der um den Marktbrunnen herumstehenden Steinhocker, schloss meine Augen und versuchte mich so gut es ging zu beruhigen und zu konzentrieren.

Nach ein paar Minuten der Verinnerlichung fing vor meinen inneren Augen eine Art Vision als Film anzulaufen. Ich sah mich nämlich selbst plötzlich in jungen Jahren, erst ziemlich unklar, dann immer deutlicher, wie ich in den Gassen der Altstadt Marburgs herumstromerte (auch in denjenigen, durch die ich erst später nach meiner Vision ging); vor langer Zeit musste ich also wohl doch schon einmal hier gelebt haben. Auch wirkte die Atmosphäre meines inwändigen Zeitsprungs äußerst realistisch, sehr vertraut und hautnah.

Bald erkannte ich durch die Umstände, die ich dabei sah, dass ich in die Zeit der Pestherrschaft in dieser Stadt blickte, also im wesentlichen die beiden Jahre 1348/1349 im furchtbaren 14. Jahrhundert, das die weltbekannte Geschichtsschreiberin Barbara Tuchman ja mal in einem ihrer fantastischen Geschichtsbücher als den „fernen Spiegel des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet hatte, als das elende Jahrhundert der Kriege, des ewigen Hundertjährigen Krieges, dem nullten Weltkrieg, und vor allem eben auch der Pest, dieser furchtbaren Seuche, die damals bekanntlich Abermillionen von Menschen einen grausamen Tod bescherte.

Und so sah ich mich also in meiner Vision zurück ins 14. Jahrhundert versetzt, als circa zehnjährigen Jungen, vereinsamt, verlumpt und verdreckt, fast nur noch Haut und Knochen, inmitten des Hundertjährigen Kriegs und des pestialischen Leids und Elends, auf dem Marktplatz des damaligen Marburgs, nahm mich insbesondere wahr, mit zwei Bündeln toter Ratten, alle an den Schwänzen angefasst, die von meinen Händen tot herabhingen und die ich dabei war zu entsorgen.

Denn auf dem Marktplatz loderte schon seit geraumer Zeit zu diesem Zweck ein großes Feuer zur Verbrennung der pestgetränkten Ratten, aber auch zur öffentlichen Feuerbestattung der vielen toten menschlichen Pestopfer, die überall herumlagen.

Ich öffnete langsam und vorsichtig wieder meine Augen und sah die Fortsetzung meiner Vision in der Jetztzeit unweit von mir, insbesondere sah ich, wie mein kleines junges Ich von damals gerade dabei war, seine eingesammelten toten Pestratten ins weit auflodernde Flammenmeer zu werfen.

Ich erhob mich von dem Steinhocker und ging auf den armen kleinen mutigen Jungen zu, der wirklich genauso wie ich mit zehn Jahren aussah, streichelte ihm die Haare und bückte mich zu ihm hinab. Als ich mitten in sein Gesicht sah, insbesondere in seine melancholisch schimmernden graugrünen Augen, da verschmolzen unsere beiden Identitäten plötzlich miteinander und meine Vision endete so rasch, wie sie zuvor begonnen hatte.

Etwas benommen stand ich noch eine Weile in Gedanken versunken herum, und dachte über all das nach, was ich gerade visionär in einem Zeitsprung gesehen und erlebt hatte, hier zwischen Rathaus und Brunnen, wo ehemals das große Pestfeuer gebrannt hatte, und setzte dann langsam und sehr nachdenklich meinen Weg nach oben zum Schloss fort.

Dort angekommen, genoss ich erst einmal in aller Ruhe die feine allumfassende Aussicht über diese Stadt, die seither einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen hat.  Als ich dabei die Lahn bemerkte, beschloss ich, auf ihr noch eine halbe Stunde zu rudern und machte mich sofort auf den Weg nach unten, direkt zu ihr. 

Völlig ohne jedwede Navigationshilfen, ob Karte oder Handy, fand ich wie selbstverständlich durch das Gewirr der Gassen der Altstadt direkt zur Lahn, ohne mich auch nur einmal zu verfranzen. Die Vertrautheit dieser Stadt verblüffte mich und nahm mich in Folge zwei Tage lang ohne Unterbrechung vollkommen gefangen.

 

 

 

 

 

© finbarsgift

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Texte.

72 Kommentare zu “Déjà vu

  1. dieMondin sagt:

    Sehr tief gehend lieber Lu.
    Ich sitze hier mit Gänsehaut… Dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Wahnsinn, wie du es beschreiben kannst und in beiden Welten „springst“
    Beeindruckt
    Ulrike

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön und interessant, liebe Ulrike, dass du dieses seltsame Phänomen auch sehr gut kennst! 🙂

      Aber auf deinem feinen Blog hast hast du noch keinen solchen Eintrag veröffentlicht, oder habe ich ihn übersehen?

      Neugierige Septembergrüße vom Lu

  2. gkazakou sagt:

    das ist eine sehr kostbare Erfahrung, die du da mit uns teilst. Hab herzlichen Dank. Gerda

  3. lesenbiene sagt:

    Das ist schon sehr verblüffend was Du da beschreibst und nicht alles läßt sich erklären, doch Du bist sicher nicht alleine damit, der solche Visionen hat. Sicherlich auch eine sehr bewegende Erfahrung für Dich.

    • finbarsgift sagt:

      Und ob, liebe Biene, eine Erfahrung, die einen niemals mehr loslässt, weil so ganz anders und ganz besonders…
      Herzlichen Dank für deine Worte!
      Hab einen schönen Tag, liebe Septembergrüße vom Lu

  4. San-Day sagt:

    Danke für das Teilen Deiner Erfahrung.

    • finbarsgift sagt:

      Das habe ich sehr gerne gemacht, war mir geradezu ein Anliegen…

      Eigentlich habe ich schon zu lange gewartet, mit dem Aufschreiben, doch nun endlich fand ich die nötige Ruhe und Zeit dafür…

      Dir einen schönen Tag wünsche, Lu

  5. Ruhrköpfe sagt:

    wow, lieber Lu, was für ein spannender Krimi 🙂 Sonnige Grüße, Annette

  6. spannendes phänomen… sehr eindrücklich beschrieben!
    herzlichst,
    diana

    • finbarsgift sagt:

      Stimmt, liebe Diana, es waaar spannend, und irritierend, vor allem für einen Naturwissenschaftler und Naturfreund wie mich, sozusagen echt phänomenal! 🙂

      Dankeschön für deine Worte *freu*
      Hab einen schönen Tag, liebe Septembergrüße vom Lu

  7. Guten Morgen liebster Lu, ich danke dir sehr für deine Liebeserklärung an meine Stadt und dass diese dich so wunderbar ins Herz geschlossen hat. Selbst Napoleon ließ die Stadt in Ruhe als er auf den Schlossmauern stand und Befahl nur die Wehranlage zu zerstören und ansonsten nichts anzufassen.So blieb alles erhalten und jedweder Krieg zog darüber hinweg. Natürlich bist du mit deinem Erlebnis Ehrenbürger geworden und immer herzlich willkommen!

  8. bruni8wortbehagen sagt:

    Packend und einfühlsam zugleich geschrieben, lieber Finbar.

    Ich sehe es vor meinen inneren Augen ablaufen, was Du da erlebst, ich sehe Dich als kleinen Jungen damals, im Grauen DIESER Zeit und schüttle mich vor Abscheu wegen der toten Ratten, die Du da gepackt hälst mit der einen Hand, so bildhaft ist Deine Sprache.
    Ich sehe Dich dann, wie Du Dich zu dem kleinen zerlumpten Kerlchen herabbeugst und erkenne den Moment, in dem Du ihn mit in Deine Realität mit hineinnimmst, denn Du hast ihn danach nie mehr vergessen.
    Es ist verblüffend mit den Déja vus. Jeder kennt ,leicht oder intensiver und wir wissen nicht recht, was daran stimmen könnte.

    Mir ging es in der Stadt Luxembourg vor Jahren mal so. Ich ging eine Straße, die leicht anstieg, entlang und da hatte ich plötzlich den Eindruck, das kenne ich doch alles, hier war ich schon. Ich wußte aber genau, in diesem Leben war ich niemals dort bis zum jetztigen Zeitpunkt.
    Weiter reichte mein Déja vu aber nicht, denn nach diesem Eindruck war es vorbei, dieses leichte Erinnern an etwas lange Vergangenes…

    Liebe Morgengrüße von mir

    • finbarsgift sagt:

      Dankeschön, liebe Bruni, für deine Worte!

      Es ist schon eigenartig, dass fast jeder Mensch von solchen seltsamen Erlebnissen zu berichten weiß…
      weißt duuuu, warum das so ist?!

      Hab einen schönen Tag!
      Herzlich, Finbar

      • bruni8wortbehagen sagt:

        Wie könnte ICH das wissen *lächel*
        Vielleicht ist es eine zweite Ebene der Gedanken? Eine Art siebenter Sinn, die aufhebt, was nicht zu erklären ist?

        • finbarsgift sagt:

          Interessanter Gedanke! ⭐

          • bruni8wortbehagen sagt:

            🙂

              • bruni8wortbehagen sagt:

                Es ist schon verblüffend mit solchen Erinnerungsbildern, die aus der Tiefe unseres Gehirnes aufsteigen und eigentlich wollen wir nicht hören, daß das Gefühl, welches wir in dem Moment empfinden, uns Trügerisches zeigt, das der reinen Fantasie entspringt.

                • finbarsgift sagt:

                  …vielleicht weil es ja eigentlich nicht so ist?!

                  • bruni8wortbehagen sagt:

                    ja, lieber Finbar, aber jegliche Beweise fehlen und ist es nicht das, was heute zu oft zählt?
                    Das Beweisenkönnen?

                    • finbarsgift sagt:

                      Na ja, liebe Bruni, viele der wirklich wichtigen Fragen, Dinge, lassen sich gar nicht schlagkräftig beweisen, z.B. was nach dem Tod WIRKLICH sein wird…
                      Oder Ob jemand WIRKLICH der Mörder von jemandem war, wenn er es strikt ablehnt, usw usf.

                      Die meisten sogenannten Beweise im täglichen Leben oder auch vor Gericht sind oft nicht wirklich welche…

                      Richtige Beweise gibt’s nur in der Mathematik qed. 🙂

                    • bruni8wortbehagen sagt:

                      tja, Beweise stehen oft auf wackeligen Füßen u. stellen sich sogar durch spätere weitere neuere Erkenntnisse als falsch heraus. Das ehemals Beweiskräftige fällt dann in sich zusammen wie ein Kartenhaus.
                      Was nach dem Tod mit uns sein wird? Da brauchen wir keine Beweise. Wir wissen, da ist ein Weg, an dem keiner vorbeikommt. Sollte es in irgend einer Form ein sogenanntes ewiges Leben geben, hätte alles, was die Natur erzählt, ein sehr falsches Gesicht gehabt. DAS glaube ich nicht.

                      In der Mathematik bist Du der, der weiß und ich glaube Dir.
                      Da brauche ich keinerlei Beweis *lächel*

                    • finbarsgift sagt:

                      *morgenlächeln*
                      Hab einen feinen Tag, liebe Bruni! 🙂
                      Herzlich, Finbar

  9. Karin sagt:

    Als Tagträumer, die wir ja auch sind , holt unser Gehirn etwas hervor, das wir nicht steuern können, es steuert uns mit Erinnerungsfetzen, die sich in seinem riesigen Speicherschrank befinden, Erlebtes, Erlesenes, Geschautes und macht eine neue eigene Geschichte daraus.
    Ich kann Dein Erstaunen sehr gut nachempfinden.
    Liebe Grüsse vom sonnenverwöhntem Dach in Hanau.
    *ich liebe Marburg

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön und sinnvoll, liebe Karin, ein wirklich toller Versuch, solche seltsamen Phänomene wissenschaftlich halbwegs zu erklären,
      herzlichen Dank dafür!
      Liebe Septembergrüße vom Lu

  10. Luckyfree sagt:

    Wow Lu was für Gedanken..,
    Wunderschön und ja ich wünsche mich auch manchmal in eine andere Zeit zurück. Ich finde die Menschen Anfang des 19, Jahrhunderts so interessant, die Musik, die Autos, die Straßen, Häuser, die Kleidung, die Gesichter und die Frisuren. Schwarz- weiß Fotos mag ich daher auch total gerne.
    LG Maren

    • finbarsgift sagt:

      Das geht mir auch so, liebe Maren, insbesondere auch was das romantische 19. Jahrhundert angeht 🙂

      Aber Autos gab es da noch keine, die Pferdekutschen waren da das Verkehrsmittel Nummer eins 🙂

      Liebe Septembergrüße vom Lu

  11. Es gibt Beweise, dass unser Gehirn sehr viel mehr aufnimmt als uns bewusst ist. Ich denke, Du hast nebenbei vielleicht bspw. einmal eine Doku von Marburg gesehen und Dein Gehirn hat es durch einen Trigger wieder hervorgeholt und mit etwas anderem verbunden.

  12. brandy99 sagt:

    Ganz tolle Beschreibung. Um diese Erfahrung könne ich Dich beneiden (neidisch sein darf mensch aber nicht ;-)). Auch mir hat die Stadt sehr gut gefallen. Bei größeren Fahrten schaue ich immer wo es sich lohnt für ein Essen von der AB abzufahren und für einige Stunden dort zu verweilen. So kam ich auch nach Marburg.

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön…

      so entdeckte ich mal auf einer Fahrt zur Bretagne, nach Brest, unterwegs das Städtchen Vitré, seither schaue ich dort immer vorbei, wenn ich in der Nähe bin 🙂

      Herzlichen Dank für deine Worte *freu*

  13. Ein ungewöhnliches „inneres Treiben“, oder? Lu, der Teil in mir, der realistisch denkt, würde auch sagen, da war doch bestimmt irgendetwas in der Vergangenheit, was die Gedanken dahingelenkt hat oder ein Bild von Marburg vorzeichnete.
    Gleichzeitig weiß ich, dass es nicht für alles eine vermeintlich logische Erklärung gibt und manches eben existiert. Letztendlich ist auch die Frage, was zur Realität gehört, wo sie überhaupt aufhört, nicht wahr?
    Ohne – wie bei dir – den direkten Rückblick in eine bestimmte frühere Zeit erlebt zu haben, ist mir zumindest dieses Gefühl bekannt, mich in einer bis dahin fremden Stadt völlig heimisch zu fühlen und mit den Gegebenheiten vertraut zu sein. Zu wissen, was an der nächsten Ecke wartet, ohne jemals vorher wissentlich dagewesen zu sein. Erkennen – ohne Vorabinfo. Zurechtfinden – ohne Plan. Déja-vues.
    Ich habe, seit ich mit 17 zum ersten Mal in London war, stets behauptet (Freunde denken bis heute, es sei nur als Spaß gemeint gewesen), dass ich in einem früheren Leben in einem bestimmten Gebiet Londons gelebt haben muss. Ich habe keine Ahnung als was oder wann, diese Vision ist nie gekommen, aber die Sicherheit, dort gelebt zu haben, die ist da.
    Es war für mich sehr spannend, von deiner Erfahrung zu lesen!

    LG Michèle

    • finbarsgift sagt:

      Unglaublich, liebe Michèle, woher diese Sicherheit deinerseits dann wohl kommt bzgl eines wie auch immer gearteten Vorlebens in London…

      Dankeschön für deine déjà vu Ergänzung an dieser Stelle, hat mich sehr gefreut!

      Dir einen schönen Tag wünsche, liebe Septembergrüße vom Lu

  14. Flowermaid sagt:

    …“unsere Wege haben sich gekreutzt und wir werden dieses niemals vergessen aber wir kōnnen uns nicht mehr erinnern“… 😉

  15. sugar4all sagt:

    Lieber Lu! Eine Erfahrung die nur wenige Menschen erleben dürfen….und können! Dir ist es widerfahren…und ich persönlich empfinde es als etwas soooooooooo wunderbares!!! Mehr kann ich dazu gar nicht schreiben. Schön, dass es dich hier gibt und du uns diese Besonderheit erzählt hast!
    Lieben Abendgruß – Karin

    • finbarsgift sagt:

      Wie seeehr mich dein Kommentar nun freut, liebe Karin, mir mein Herz wärmt…
      vielen vielen Dank für deine wundervollen Zeilen (und ICH finde es auch ganz
      zauberhaft, dass es dich und deine feinen Poeme für mich gibt 🙂 )
      Dir einen herrlichen Abend, liebe Septembergrüße
      from me to you, Lu

  16. amommasview sagt:

    Schon interessant, wie es uns plötzlich zurück zieht. In diese Zeit. Die Zeit, in welcher wir bereits einmal waren. Ich glaube sehr stark, dass an diesen deja-vus so viel mehr daran ist, als man ihnen zugesteht. Wunderbarer Artikel!

  17. was bleibt sagt:

    deja vu!!! – es ist schon frappierend, was sich in uns erinnert.
    Ich kenne diese Zustände auch *lächel*

    Dir einen schönen Tag, lieber Lu

  18. sunnymoeller sagt:

    Ganz wundervoll geschrieben. Dieses Gefühl hatte ich leider noch nie…:)

    • finbarsgift sagt:

      Herzlichen Dank, das freut mich sehr!

      Nun, es sind wohl erstaunlich viele, die schon mal so ein ähnliches déjà vu Erlebnis in ihrem Leben bisher hatten wie ich, aber natürlich nicht alle …
      obwohl…vielleicht steht’s bei dir kurz bevor?!

      Hab einen schönen Tag, liebe Septembergrüße vom Lu

  19. San-Day sagt:

    Lieber finbarsgift,

    Herzlichen Glückwunsch.

    Ich habe mir erlaubt, Dich für den Liebster Award zu nominieren. und würde mich sehr freuen Deine Antworten auf meine Fragen zu lesen.
    https://sandayblog.wordpress.com/2016/09/15/liebster-award-2-runde/

    Liebe Grüße
    San

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt aber schön und freut mich sehr! *freu*
      Herzlichen Dank für deine Nominierung 🙂
      Sobald ich dazu komme, einen Eintrag hierüber beim Fin zu machen,
      werde ich dir Bescheid geben; dieses WE bin ich allerdings viel
      unterwegs, also wohl in der nächsten Woche…
      Liebe Septembergrüße vom Lu

  20. Corona sagt:

    Wer weiß, wie viele Leben du schon hattest? Vielleicht bist du eine „alte Seele“.
    So ergeht es mir auch manchmal. Beim Lesen hatte ich auch plötzlich ein Deja Vue.
    Man fühlt sich hunderte Jahre zurück versetzt.
    So etwas ähnliches hatte ich in Potsdam am Schloss Sanssouci erlebt. Ich war verwundert und verblüfft, weshalb mir alles so bekannt vorkam und später träumte ich sogar, wieder an dem Ort zu sein.
    Eigentlich könnte ich ja dorthin mal ein Ausflug machen.

    • finbarsgift sagt:

      Ja, warum nicht!
      Ich war dort auch mal, und als ich durch die labyrinth-ähnlichen Gartengrünanlagen ging, da wurde ich gedanklich ein wenig in die Zeit von Friedrich dem Großen versetzt, als er und sein Flötenlehrer Quantz zusammen ein Duett spielten, im freien 🙂

  21. drnessy sagt:

    Eine tolle Geschichte, die Du da erlebt hast! Und ob real oder in deinem Kopf – Ist die Frage letztendlich wichtig? Für Dich war sie real und das ist, was für Dich zählt! Einen wunderschönen Herbst, Nessy

  22. pflanzwas sagt:

    Ich stehe solchen Beschreibungen manchmal etwa skeptisch gegenüber. Auf der anderen Seite habe ich mal eine spannende Reportage über Kinder gesehen, die sich an ihre früheren Leben erinnerten; sogar Dinge von ihren Großeltern wußten, die sie gar nicht wissen konnten. Es war absolut irre. Anscheinend können Kinder sich daran erinnern. Werden wir älter, verlieren wir diese Fähigkeit. Aber wer weiß, vielleicht taucht manchmal ein Zugang / eine Tür dazu wieder auf – wie vielleicht in deinem Fall. Es ist jedenfalls spannend !!! Auch daß du dich dort einwandfrei auskanntest ! Manchmal hat man ja auch unheimliche Déja-vus, daß man sich an bestimmten Orten unwohl fühlt, und gar nicht weiß warum….wer weiß, was es so alles gibt 🙂 ?!! Faszinierend dein Bericht 🙂 Liebe Grüße !

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt sehr schön und seeeeehr interessant, was du hier geschrieben hast,
      herzlichen Dank dafür!!

      Vor allem auch das mit den „unheimlichen Déjà vus“…
      Ich glaube, dass ist mir auch schon passiert!

      Liebe Septembergrüße vom Lu

  23. Wenn man es selbst erlebt, ist diese Erfahrung absolut real.

    Ich glaube, dass unser JETZT-ich den Anteilen aus „früheren Leben“, die heftige Erfahrungen gemacht haben und sich aus parallelen Zeitlinien melden, LIEBE bringen kann. Das hast du durch den *Augenblick* wunderschön erlebt und beschrieben.

    Heilsame Begegnung mit sich selbst… in der STILLE.

    Danke für die Offenheit des Teilens!

  24. Meermond sagt:

    Was für eine phantastische Geschichte! Danke für’s Erzählen.
    Ganz liebe Gutenachtgrüße

  25. So ähnlich ging es mir vor sehr, sehr vielen Jahren – ich bin damals zwölf, dreizehn Jahre jung gewesen – als ich während eines Sommerurlaubs mit meinen Eltern durch Sirmione am Gardasee spaziert bin. Mir kam jedes Bauwerk, jeder Stein, jedes Gässchen so ungemein vertraut vor.
    Liebe Grüße!

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön…
      Sowas muss einen schon arg erstaunen!

      In Sirmione bin ich immer wieder gerne, und in Saló am Gardasee auch, vor wenigen Wochen erst 🙂

      Hab einen schönen Abend,
      liebe Neujahrsgrüße vom Lu

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