Ich blogge, also bin ich

 

Im Laufe meines Lebens habe ich immer mal wieder im Spiegel oder in der Zeit gelesen. Wir Abiturienten fanden dabei vor allem den Hohlspiegel am interessantesten und lasen ihn deshalb immer zuerst. Wer die ganz besonderen, gagartigen Kurzberichte dort auf der vorvorletzten Seite am schnellsten kapierte und den anderen Klikenmitgliedern erklären konnte, der war der Held. Ebenso war das wöchentlich mit den „Um-die-Ecke-gedacht-Rätseln“ in der Zeit, oft legendäre Dinger, und teilweise sehr schwer zu lösen. Wer es schaffte, war der Superheld! Dafür gaben wir uns allerdings genau einen Tag und eine Nacht Zeit (damals gab es natürlich noch keine PC, keine Handys, kein Internet, also insbesondere kein Google und kein Wikipedia), und für die gesamte dicke, großformatige Papierausgabe der Zeit brauchte man sowieso fast immer die ganze Woche über Zeit.

Heutzutage ist das natürlich alles ganz anders. Da liest man Spiegel-online und/oder Zeit-online, eigentlich fast alles nur noch online, Papier ist sowas von mega-out! Bis aufs Klopapier. Da ist der Umsatz wohl mindestens gleichgeblieben. In der (S-)Bahn sieht man jedenfalls kaum noch jemanden, der „echte“ Zeitungen liest, fast alle smartphonen rund um die Uhr wie blöd, whatsappen insbesondere, oder ebookreadern, denn WLANs oder superschnelle LTE-4G-Handynetze  gibt’s ja inzwischen fast überall innerhalb der nordwestlichen Reich-Länder-Welt.

Als ich anfing zu internetzen, da war das beruflich, da war ich einer der allerersten, der das ausprobierte, und zwar mit Compuserve und elend langsamen Modems. Äußerst zähe Dinger waren das und machten auch noch so komische Geräusche, wenn sich irgendwas tat. Bis da endlich mal ein paar wenige Daten übers Netz auf meinem Monochrom-Röhrenbildschirm ankamen, oh Graus!! Mein alter Chef (inzwischen leider verstorben) sagte damals: „also sowas, Herr Lu, das wird sich doch niemals durchsetzen, oder?!, das wird doch immer eine Spielerei für ein paar verrückte Computerfreaks wie Sie bleiben.“ Wenn er wüsste, was heutzutage los ist!!

Privat begann für mich ein neues Lebenszeitalter erst geraume Zeit nach diesem eigenartigen Compuserve-Internetz-Beginn, nämlich zwischen Weihnachten und Silvester 2007, als ich endlich mal ausreichend Zeit für die Zeit fand, und dabei stieß ich auf einen interessanten Artikel mit dem Titel: „ich blogge, also bin ich“. Bis dahin waren mir Blogs noch kein Begriff gewesen. Aber nach dem Lesen dieses Berichts, setzte ich den Titel dieses mich sehr beeindruckenden Papierstücks sofort um, eröffnete ein Konto im Bloguniversum blog.de, und machte herzklopfend meinen ersten Eintrag. Es war der über die Indianerweisheit mit den zwei Wölfen:

„In unseren Herzen tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.
Der eine Wolf ist böse. Seine Waffen sind Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.
Der andere Wolf ist gut. Seine Waffen sind die guten Dinge, wie z. B. Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.
Stellen Sie sich Ihr Herz vor und die beiden Wölfe, die da wohnen. Wollen Sie wissen, welcher der beiden Wölfe gewinnt?
Die Antwort ist einfach. Es gewinnt der Wolf, den Sie füttern.“

Nach einer für mich sehr ereignisreichen Blogzeit von ca. vier Jahren verließ ich aus diversen Gründen blog.de (inzwischen ist dieses Bloguniversum längst untergegangen) und ging zu WP, wo ich mich seit 2011 im wesentlichen sehr wohl fühle. Knapp 3000 Beiträge habe ich inzwischen auch hier schon wieder veröffentlicht, und zwischen Weihnachten und Neujahr gehe ich dann in mein zehntes Blogjahr, mal sehen, was das dann alles so bringen wird (hoffentlich nicht den Beginn des dritten Weltkriegs).
Auf jeden Fall stimmt für mich auch weiterhin, ja eigentlich fast noch mehr als je zuvor: ich blogge, also bin ich!

 

 

 

 

 

© finbarsgift

 

 

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107 Kommentare zu “Ich blogge, also bin ich

  1. Maccabros sagt:

    ich blogge, also bin ich, ich lese und ich werde (weiter) sein… 🙂

    Immer gern hier

    LG

    Maccabros

  2. Wer sinnvoll bloggt, ist geistig auf der Höhe !
    ALSO : w e i t e r m a c h e n !
    *
    Zu diesem THEMA
    siehe dann auch meine SEITE am Donnerstag, 15.12.2016 … Bis dahin !

  3. fraggle99 sagt:

    Weitermachen! 😉

    Im Übrigen haben die Online-Versionen des „Spiegels“ und der „Zeit“ einen massiven Nachteil im Vergleich mit der Printausgabe: die Kommentarfunktion! Wer es länger als fünf Minuten im Kommentarbereich der „Zeit“ aushält, verdient sich meine größte Hochachtung. Oder tiefste Abscheu, das kommt darauf an… 😉

    • finbarsgift sagt:

      Da hast du recht!
      Und: sie sind dadurch auch keine Wochenausgaben mehr, die ja allein schon deswegen immer den besseren Journalismus und die am best-recherchierten Berichte gebracht haben…
      Zeit-online und Spiegel-online sind ja nichts weiter als gute Tageszeitungen…
      LG vom Lu

  4. lapismont sagt:

    Der Untergang von blog.de trieb mich ins WordPress-Land. Auch schon wieder ein Jahr her.
    Die Zeit, die Zeit!
    Früher stellte ich mir mal vor, wenn ich älter werde, setze ich mich Sonntags in Ruhe in einen Sessel und lese Die Zeit. Von vorne bis hinten.
    Tja. Heute blättere ich Tweets durch …

    • finbarsgift sagt:

      Tja *lächel* die Zeit vergeht einfach zuuuuu schnell für das ausführliche Lesen und Genießen der Zeit…

      Sehr viele, die ich von blog.de her kenne, sind nach WP gewechselt…
      Mal sehen, wann WP untergeht *g*

      LG vom Lu

  5. franhunne4u sagt:

    10 Jahre sind eine lange Zeit! Ich blogge erst seit 4en … Wollte damals eigentlich nur mal kurz in meinem (Heimat-)Urlaub all die teilhaben lassen, die sich fragen, was man in der Stadt, in der man wohnt und arbeitet, denn in einem drei Wochen Urlaub so alles machen kann.
    Tja, also – scheint eine Menge zu sein – denn ich blogge immer noch.

  6. Lieber Lu, ich lese erst seit ich selber blogge auch online und dieses hat natürlich mein Leseverhalten verändert, obwohl ich nie der Zeitungs- und Zeitschriftentyp war, lese ich sonst nur Bücher, habe keinen Reader und bevorzuge immer Papier. In einem anderen Zeitalter habe ich 1983 mein erstes Laptop verkauft. Es war ein Osborne mit stolzen 8 Kilo Gewicht mit einer Leistung von 16 MB zum Schnäppchenpreis von 5500,- DM. Damals hat ein gewisser Herr Gates behauptet, „Nie wird man mehr als 16 MB benötigen.“ Wahrsager war er also schon mal nicht 😉 Hab eine prima Woche 🙂

  7. eckstein sagt:

    deine wolfsgeschichte, lieber lu…
    das ist so herrlich.
    herzlichen glückwunsch zu 10 jahren blogger-sein.
    ich bin froh, dass es dich gibt 🙂

    • finbarsgift sagt:

      worte, die mein herz erfreuen, liebe kerstin, mir geht es bei dir auch so!
      ja, diese kleine wolfsgeschichte verdient ein kleines da capo, finde ich,
      denn sie ist so menschlich und zentral wichtig!
      herzliche dezembergrüße vom lu

  8. eckstein sagt:

    vor allem ist sie weise und so wahr! ❤

  9. Christiane sagt:

    Mein damaliger Liebster ist auch über Compuserve ins Netz gegangen und war in diversen Foren unterwegs. Inklusive Modemgesänge beim Einwählen … Ist das lange her! Ich erinnere mich an eine Frau aus unserem Lieblings-Chatroom (die es damals oft bei den Foren gab), die auf ihre Online-Minuten achten musste … jeden Tag eine halbe Stunde Chatten war drin, sehr viel mehr nicht.
    Time flies.
    Liebe Grüße
    Christiane

  10. Anna-Lena sagt:

    Ich freue mich mit dir auf ein weiteres Bloggerjahr, lieber Lu, es wird mein 9. sein. Nachdem ich das verflixte 7. gemeistert habe, entschloss ich mich, weiter zu machen, solange es noch Spaß macht.

    Herzlichst,
    Anna-Lena

  11. Ulli sagt:

    Dass du bist und dass du blogst, das ist wohl nicht nur für mich ein Geschenk des Lebens, lieber Lu.
    Ich freue mich, dass es auch ein 10. Jahr geben wird- was immer kommt, es kommt und ich bin hier!
    liebe Grüsse
    Ulli

  12. wie schön – und nur weiter so, lieber lu!
    ich freue mich sehr, dass wir uns im großen weiten netz begegnet sind 🙂
    (an die anfänge mit modem etc kann ich mich auch noch gut erinnern – ich weiß noch, wie begeistert ich war, als ich email kennenlernte! – es ist wahnsinn, was sich in der zeit alles getan hat!)
    liebe blogger-grüße 🙂
    diana

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön, liebe Diana, und mir geht es ganz genauso mit dir und deinen wundervoll poetischen Bilder-Buchstaben-Welten!

      Ha, ja, der Beginn mit den E-Mails war äußerst witzig für mich: nachdem mir mehrere Kollegen eine solche geschickt hatten, riefen sie etwas später bei mir an und fragten, ob ich auch WIRKLICH eine E-Mail von ihnen bekommen hätte *haha*
      Inzwischen ist das natürlich nicht mehr so *lach*

      Da aber eine allgemeine E-Mail-(Sint-)Flut herrscht, privat sowieso, aber auch im Büro, greift man eher wieder zum Telefon…kein schlechter Trend…

      Liebe Bloggergrüße auch an dich,
      herzlich, Lu

  13. nandalya sagt:

    So, so du bist? Ich hatte das schon, mit gleicher Überschrift, nach 5 Monaten Blog bemerkt. Ich glaube wir haben den gleichen Artikel gelesen 😀

  14. Ruhrköpfe sagt:

    Hallo lieber Lu, wow, zehn Jahre und so viele Beiträge. Klasse! Davon bin ich Lichtjahre entfernt und es ist fraglich, ob ich jemals so weit kommen werde 😉 Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche, Annette 🙂

  15. Mich fragte vorgestern eine Journalistin, ob ich glaube, dass Bücher ausgedient hätten, oder bald. Ich will das nicht. Und selbst wenn es apokalyptisch werden sollte, so doch bitte mit einigen Zeilen auf echtem Papier, zwischen die wir uns zurückziehen können. Glückliches Jubel-Lärm dir, die Scherben sammelt

    • finbarsgift sagt:

      Ich glaube nicht, dass Bücher verschwinden werden…
      es gibt riesige Bibliotheken mit unermesslichen Kostbarkeiten,
      schau dir die in Berlin an!
      Oder hier, in der Kesselstadt, die neue Stadtbücherei, ein wundervoller Platz zum Stöbern und Lesen…
      Ich sehe die ganzen Online-Bücher als Ergänzung zum Papierbuch,
      bei Online-Zeitungen ist das vllt was anderes, da könnte man viel kostbares Papier ohne Papierausgaben einsparen…
      Dankeschön für deinen feinen Jubellärm, der mich sehr freut!

  16. maribey sagt:

    Das zehnte Blogjahr, ich staune. Du bist jemand, der auch hier im Blog den Wolf der guten Dinge füttert. Herzliche Grüße zu dir, Marion

  17. notiznagel sagt:

    Glückwunsch zum Zehnten. Auf deine nächsten 3000 Einträge. Freue mich schon heute auf das Zwanzigste.

  18. bruni8wortbehagen sagt:

    Zehn Jahre sind es schon, lieber Finbar?

    Ich hab ja nach wie vor keinen Blog, sondern nur einen Blogteil in einer etwas altmodischen Homepage *hüstel*, die ich aus nostalgischen Gründen in dieser Art pflege; zum Leidwesen derer, die mich besuchen und einen etwas langwierigeren Weg dazu in Kauf nehmen müssen.

    3.000 Beiträge sind es schon? Das wundert mich jetzt aber nicht, lieber Finbar.
    Du bist ja fleißig wie eine Biene *lächel* und jeder Deiner Einträge ist in seiner Art wirklich wundervoll.

    Fünf Jahre davon begleite ich Dich und ich glaube nicht, daß ich viele Deiner Beiträge verpasst habe :-). Jeder verpasste hätte mir leid getan, denn ich mochte sie bisher alle sehr und ich denke, daran wird sich nichts ändern *g*

    An die ersten Mails kann ich mich sehr gut erinnern. Sie öffneten eine Welt für mich, die ich weidlich genutzt habe *lächel*.
    Ein Smartphone besaß ich sehr lange nicht und Zeitungen lese ich zu 99 % in alter papierener Form. Die online-Ausgaben mag ich alle nicht.
    Ich bin ein eingefleischter Papierfreund. Ich blättere venußvoll Bücherseiten um und freue mich darüber, wenn ich das leise Rascheln höre. Es gehört für mich zum Lesen einfach dazu

    Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zu den zehn Blogjahren, lieber Finbar, und zu sage und schreibe dreitausend Beiträgen. Was für eine riesige Summe!

    Staunende liebe Grüße von mir

  19. chris sagt:

    Mit 40 habe ich das erste mal an einem PC gesessen – ich lehnte die Dinger vorher total ab. Bis heute habe ich kein Handy, geschweige denn ein Smartphone. Zum Bloggen kam ich noch später, aber ich möchte es nicht mehr missen. Auch, die Post über den PC zu erledigen, ist natürlich ein Segen. Die Rundschau wurde abgeschafft, aber nur, weil die FAZ sie schluckte. Zum Thema „Zeit“: nicht zu vergessen das Magazin, welches man natürlich sammelte, wie auch andere interessante Artikel die ins verstaubte „Archiv“ wanderten. Ja, unsere Schreibtische sehen heute aufgeräumter aus. Und nicht mehr ganz so viele Wälder müssen sterben für das Papier…oder doch nicht? Bei der Flut von Werbebroschüren und Umsonst-Zeitungen, die pro Woche ins Haus flattern…aber das ist wieder ein anderes Thema 😉

    • finbarsgift sagt:

      Dankeschön für diese Einblicke in deine PC-/Handy-/Email-/Blogerlebnisse!
      Und natürlich war – vor allem früher – das Zeitmagazin sozusagen immer das Herzstück der Zeit, denn darin befand sich ja immer das Um-die-Ecke-Denken-Rätsel 🙂

      • chris sagt:

        Übrigens war auch das FAZ Magazin sehr lesenswert – ebenso, wie das Feuilleton. Bei der Rundschau war dafür der politische Teil besser… 😉

        Sogar mein Cousin in Berlin hatte die Frankfurter Rundschau abonniert. Bevor es die TAZ gab, war dies das linke „Verkündungsorgan“ in Deutschland… 🙂

  20. teggytiggs sagt:

    …zu den beiden Wölfen…ich denk mal, beide wollen geliebt werden, der böse genauso wie der gute…geschieht das nicht, entsteht ein Ungleichgewicht und das wirkt sich insgesamt ungünstig aus, beide werden unglücklich…(es ist nicht selbstverständlich, den guten zu füttern, es gibt Menschen, die füttern eher den bösen)…und: einen dritten Weltkrieg gibt es nicht! …ich befürchtete genau dieses, habe aber jetzt das Gefühl, dass diese Gefahr vorbei ist…

    Herzlichen Glückwunsch zum 10.!

    • finbarsgift sagt:

      …dann vertraue ich nun mal voll und ganz deinem Gefühl dbzgl. 🙂

      Herzlichen Dank für deinen Glückwunsch, so viel weniger kann es bei dir ja eigentlich auch nicht sein *lächel*

      Tja, das mit den Wölfen ist so eine Sache…
      ich finde da haben die Indianer/innen ein wenig recht und auch du…
      ich weiß, dass der böse Wolf auch in mir schlummert, aber viel Futter bekommt er von MIR nicht…

      Hab einen schönen Tag!

  21. Ich habe vor knapp zehn Wochen das Bloggen angefangen und liebe es. Aber 3000 Beiträge auf WP: Chapeau. Das ist bewundernswert.

    • finbarsgift sagt:

      Dann bist du ja sozusagen noch ein Jungfuchs *hehe*
      Wenn du das Bloggen liebst, the better,
      und weiterhin viel Spaß!

      Dankeschön für den Hut, der freut mich gerade sehr! ⭐

  22. hafenmöwe sagt:

    … frohes Weiterbloggen und herzlichen Glückwunsch!

  23. gkazakou sagt:

    Wie gut, dass es dich in der Bloggerwelt gibt, lieber Lu. Deine tägliche Präsenz ist mir wichtig geworden. Darüberhinaus lese ich natürlich weiterhin Papiererzeugnisse, Mein Mann hat ein sehr umfangreiches Zeitungsarchiv, das er auch in internet-Zeiten weiterführt (wir sind halt ne andere Generation).
    Zu den Wölfen fiel mir eben, beim erneuten Lesen, auf: Ich fürchte, dieses viel zitierte Gleichnis ist falsch. Überleben wird der hungrige Wolf, denn er kämpft mit allen Mitteln, während der satte sich zur Ruhe bettet und am Ende aufgefressen wird.

    • finbarsgift sagt:

      Dankeschön für deine feinen Worte, liebe Gerda, die mich freuen, sehr sogar 🙂

      Das ist bei mir ähnlich wie bei euch…bzw. genauer ist es bei mir so, dass ich sowohl weiterhin dem Papier eine Chance gebe, wie auch allen elektronischen Medien; insbesondere lese ich seeehr gerne Bücher, aber inzwischen auch genauso gerne ebooks;
      ich bin bei fast allen Dingen des Lebens eher – wenn möglich – für den Synergieeffekt als für das exklusive Oder…
      Noch ein interessanter Gedanke von dir zu den beiden Wölfen, neben dem der Indianer/innen und dem von TeggyTiggs in ihrem Kommi w.o.
      Hab einen schönen Tag! Liebe Dezembergrüße
      vom Lu

  24. Meine Art sagt:

    …wie schnell die Zeit vergeht. Mein Blog besteht seit 7Jahren und ich denke das ich da schon gleich zu Anfang deinen Blog entdeckt habe oder nur wenig später, die Kunst verbindet halt. 😉
    Mit dem Computer verbindet mich sehr viel, beruflich wie auch privat. 1985 habe ich/wir Floppy-Disk repariert und wenig später auch damit gehandelt, aber dass ist nun auch schon wieder Geschichte.

    Liebe Grüße
    Astrid

    • finbarsgift sagt:

      Oh ja, denn die Floppies sind ja inzwischen komplett ausgestorben, vor allem seit es immer und überall USB-Sticks gibt…

      Oh ja, da sagst du was: die Zeit raaaaast nur so dahin!
      Dieser Meinung bin ich auch, liebe Astrid, vor sieben Jahren haben wir uns im VL kennengelernt, und dann irgendwann ja auch noch im RL und über beides bin ich sehr froh!
      In der Woche nach Weihnachten komme ich dann auch endlich wieder ins Rutesheimer Rathaus und hoffe, dass eure Ausstellung nicht schon vorzeitig zu Ende geht, denn vorher komme ich leider nicht dazu…

      hab einen schönen Tag!
      LG vom Lu

  25. Karin sagt:

    Lieber Lu – Herrscher im Reich von finbarsgift,

    ich weiß noch, dass Bruni mich seinerzeit auf Deinen inzwischen stillgelegten Blog mono8no8aware aufmerksam machte und ich ab dann ebenfalls eifrige Leserin bei Dir wurde, ich Dich damals neckte, ob der vielen Followerinnen und Du böse warst, weil Du glaubtest, ich wolle Dir etwas unterstellen: heute nenne ich uns Deinen Hofstaat, das fiel mir aber damals nicht ein -:))). Wie rasend schnell die Zeit vergeht und immer noch findest Du Beiträge, Fotos, um uns und Dich zu erfreuen.
    Irgendwann fasste ich ja auch Mut zu einem eigenen Blog, obwohl ich dort nur eine Sammlerin bin, kaum etwas selbst schreibe.
    Liebe Grüsse an den Blogherrscher von der Hofdame vom Dach in Hanau, Karin

    *was den PC anbelangt: ich hatte damals einen Heidenrespekt vor dem Ding, als ich lernen musste, arbeitsmäßig damit umzugehen, heute möchte ich ihn nicht mehr missen, obwohl beherrschen werde ich ihn nie -:)))

    • finbarsgift sagt:

      Liebe Karin *Knicks mach* chère Ma-Dame de la Hofe et Dache d’Hanau!
      Ein wundervoll knackig humorvoller Kommentar, über den ich mich sehr freue, bis auf das eine Wörtle wieder, das ich in meinem Kontext oder genauer im Kontext von mono8no8aware und finbarsgift eben so gar nicht mögen tu…
      und deswegen wieder löschen werde nach dieser Antwort an dich…
      bitte nicht böse sein, oki doki?
      Herzliche Abendgrüße vom Lu mono Finbar 🙂

    • finbarsgift sagt:

      PS1:
      …und weg ist jenes Wort 🙂

      PS2:
      …dein Blog hat lauter wunderschöne Einträge und ich wünsche ihm und dir noch viel mehr Leser/innen als bisher:

      https://11sternschnuppe11.wordpress.com/

      Herzlich, Lu

      • Karin sagt:

        -:))) schon ok……..es war lieb von mir gemeint, ich wollte Dich nicht verärgern, aber Du hast es ja mit Humor getragen und über Deine Antwort habe ich mich gefreut.
        Lieber Abendgruß an Dich

  26. kowkla123 sagt:

    super, ich blogge, also bin ich, wünsche einen stressarmen Dienstag

  27. ingeborgthoring sagt:

    10 Jahre bloggen, herzlichen Glückwunsch! Das sind 10 Jahre Ideen haben. Freude und Frust aushalten. Und im Gleichgewicht des Lebens sein. Ich freue mich, Ihnen hier begegnet zu sein.

  28. Videbitis sagt:

    Mitte der 90er hat einer meiner damaligen Kollegen im Auftrag des Chefs einen Vortrag über das Internet gehalten und kam zu dem Schluß, daß das nur ein kurzzeitiges Phänomen sein werde, da es zu viel Blödsinn ermögliche und zu weiterem nicht viel tauge. Gut, mit dem Blödsinn hat er Recht gehabt.
    Hey, Du bist ein halbes Jahr blogälter als ich – herzlichen Glückwunsch!

    • finbarsgift sagt:

      *schmunzel* tja, so kann’s gehen! Herzlichen Dank dir! *freu*

      Und was den Vortrag deines Kollegen und sein Fazit angeht, da bleibt mir nur Mark Twain zu zitieren: „Vorhersagen sind schwierig, insbesondere die Zukunft betreffend“…

      Dir einen schönen Tag!

  29. paintdigi sagt:

    Good posts, beautiful blog.
    Congratulations.
    Welcome to see my creations:
    http://paintdigi.com

  30. Hallo Lu,

    bin heute mal gaanz zufällig auf Deiner Seite gelandet. *grins*

    Es war interessant zu lesen wie Du die Anfänge des Internets beschrieben hast.

    Meine Erinnerung geht jedoch noch viel weiter zurück. Meine Tätigkeit wurden noch durch die, ich denke es waren die Vorläufer, Lochkarten und riesigen Floppy´s bestimmt. Sie wurden erst einmal bearbeitet, dann allerdings noch auf dem Postweg befördert. Später kamen dann die kleinen Platten, die ich vor ca. 5 Jahren entsorgt habe. Eben Nostalgie! *lach*

    Mein erster Computer war dann ein Windows 97 mit einer 40 GB Speicherplatte. Zu damaliger Zeit eine Sensation.

    Es ist erstaunlich wie schnell sich die Technik in den Jahren gewandelt hat.

    Gruß, Lilo.

  31. wow,sehr schön geschrieben,ich habe alles verstanden 🙂 die Indianerweisheit gefiel mir aussergewöhnlich.Meinen Glückwunsch für 3000 Beiträge auf wp.Ich freue mich .Auf viele weitere 1000ende….Liebe Grüsse

  32. blogge weiter, ja Blog.de Dörfchen. war eine aufregende Zeit, aber dann gab es auch paar seltsame Dinge. Auf weitere 10 Jahre und mehr!

  33. Sternchen sagt:

    auch ich war 1999 bei Compuserve….herzlichen Glückwunsch zu so vielen Beiträgen. Ich mag Deine Mischung!

  34. juergen61 sagt:

    Und jetzt komme ich noch und schreibe gleich 5 Kommentare damit die 100 voll sind und wir auf einen (zweidreivier) Glühwein um die Ecke gehen 🙂
    Ich lese immer gerne mit obwohl ich ja eher von der stummen Seite komme : Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte weshalb ich mich nicht so anstrengen muss…und manchmal mag ich nicht schon wieder Katzenfotos bestaunen…aber hier finde ich immer die wohltuende Abwechslung…also ist bloggen schon Dasein an sich aber wo ist der wirklich der da bloggt…oder liest das alles nur die CIA berufsbedingt mit 🙂 Kurzum, ich bevorzuge noch die klassische Zeitschrift, auch als Erholung vom Computer und versuche das auch meinem Sohn klarzumachen…stehe dabei aber auf fast verlorenem Posten…aber der wahre Held gibt nie auf…auf die nächsten 3000 ein Gläschen (zweidreivier)Sekt und hicks…Glückwunsch !
    beste Grüsse, Jürgen

    • finbarsgift sagt:

      Herzlichen Dank, lieber Jürgen, für deine feinen Worte, die mich sehr freuen und auch einiges erklären, von dem ich ja ansonsten nur ahnen kann… 🙂
      Dir eine schöne Adventszeit,
      herzliche Dezembergrüße vom Lu

  35. refoexac sagt:

    Das Gleichnis mit den zwei Wölfen hat mehr Wahrheit in sich als so manches, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Wie schafft man es, nur den „guten“ Wolf zu füttern ? Geht das überhaupt ? Schwere Frage. hmmm…

  36. bernard25 sagt:

    Bonjour

    Dans un cadre chaleureux
    L’Amitié est une maison
    Accueillante et agréable
    Il suffit d’ouvrir la porte de son cœur
    Pour offrir le meilleur de soi-même
    Je te souhaite une bonne journée

    Une belle semaine

    Gros bisous

    Une rose d’amitié à t’offrir

    Bernard

  37. Corona sagt:

    Ich bin auch, und habe ja auch 2007 angefangen. Weiß nur nicht mehr in welchen Monat und wie viele Namen ich schon hatte. Du aber auch. 😂

  38. pflanzwas sagt:

    Glückwunsch zu den 10 Jahren und schön, daß du dabeigeblieben bist 🙂 Auf die nächsten 10 – wo auch immer !!

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