Vortragston (Nietzsche-Zitat)

Man widerspricht oft einer Meinung,

während uns eigentlich nur der Ton,

in dem sie vorgetragen wurde,

unsympathisch ist.

Friedrich Nietzsche

54 Kommentare zu “Vortragston (Nietzsche-Zitat)

  1. Myriade sagt:

    …. oder die Person des/der Vortragenden 🙂

  2. Art of Arkis sagt:

    „Der Ton macht die Musik“ 😉

    • finbarsgift sagt:

      Feiner Beitrag, denn genauso ist es, im Berufsleben und im Privatleben gleichermaßen 🙂

      • Art of Arkis sagt:

        ich kenne das nur zu gut, lieber Lu, ich da so eine … über vierzig jährige … 😉 das kann sehr viel Energie kosten, vor allem dann, wenn der andere Part sich nicht wirklich bemüht in achtsame Selbstreflexion zu gehen. Wenn man einmal die kollektive Außenwelt analog zur kollektiven Innenweltsphäre betrachtet, lässt sich sagen: „der Mensch“ ist „krank“. Wer z B. ständig schreit und zetert, dem geht es wohl nicht gut. Vielleicht ein verzweifeltes Hilferufen ? Lieben Gruß

  3. fraggle99 sagt:

    Als hätte der Herr Nietzsche die heutige Diskussions“kultur“ schon gekannt… 😉

  4. Anna-Lena sagt:

    Eigentlich schade, dass wir so ticken.

    • finbarsgift sagt:

      Mit Sicherheit, liebe Anna-Lena!

      Wir ticken sogar noch brutaler:
      wer nicht schlank und schön ist, kommt nicht ins Fernsehen,

      es sei denn in einer extra Rolle, wo man genüsslich auslachend über nicht bildschöne, nicht total schlanke Menschen per Drehbuch herziehen kann!

  5. kann schon mal zutreffend sein

  6. Arabella sagt:

    Holz vor der Hütte:-)

  7. ellilyrik sagt:

    …damals wie heute, noch immer aktuell.
    Dem kann ich nur zustimmen, lieber Lu!
    Alles Liebe, Elke

  8. kowkla123 sagt:

    ja, das hängt von der Person, den Gesten, der Mimik und der Sprache ab, ich wünsche dir eine gute Woche

  9. bruni8wortbehagen sagt:

    man widerspricht oft einer Meinung
    und hat doch keine andere … Das ging mir spontan im Kopf herum, lieber Finbar

    Klar ist das so. Liegt uns der Andere nicht, aus diesem oder jenem Grund, mögen wir es gar nicht, wenn er recht hat.
    Also widersprechen wir ihm mal schnell und möglichst energisch… 🙂 und denken dann nach, ob nicht vielleicht doch ein Körnchen einer Wahrheit in seinen Worten stecken könnte.

    Aber sehr oft ist es ja auch sehr anders und ein ganzer Vortrag mißfällt uns…
    Dann fragen wir uns verwirrt, wieso eigentlich?
    War der Lesende/Sprechende zu ungepflegt, die Haare zu fettig, (das ist mir mal bei einer Lesung vor vielen Jahren passiert u. nie habe ich es jemandem erzählt)
    oder fanden wir seine Meinung falsch, seine Worte zu großkotzig?
    Es müssen schon einige Komponenten stimmen, damit man beifällig mit dem Kopf nickt.

    Bei Friedrich Nietzsche war es vermutlich nochmal anders *g*

  10. Flowermaid sagt:

    … immer nur der Austausch ist wichtig und wie in der Musik sollte der Ton wohl temperiert sein… Orchestergroben werden erbeten… 😉

  11. ingeborgthoring sagt:

    Misstöne werden abgewehrt, weil sie schmerzen.

  12. ….man versteht dann die Redewendung “ sich ins Gegenteil verrennen“

  13. Der Ton macht die Musik.
    Zwischenmenschliche Kommunikation besteht nicht nur aus Worten, es ist wie mit Geschenken. Nutzloses, schön dekoriert bereitet mehr Freude, als Wertvolles, vor die Füße geworfen.

  14. Paleica sagt:

    ein sehr interessanter ansatz

  15. refoexac sagt:

    Meist kommen solche Gespräche im absolut ungünstigsten Zeitpunkt und dann ergibt ein Wort das andere. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, das es schwer bis unmöglich ist, mit anderen Menschen, deren Lebensart und Einstellung einem selbst zu 100% entgegengesetzt ist, konstruktive Lösungen zu finden.
    Die andere Seite will höchstselten diskutieren, es geht nur darum dass sie ihren eigenen Senf bedingungslos durchsetzen können, ohne den kleinsten Wiederspruch.
    Sie führen sich auf wie Könige, will man seine eigene Laune, Gesundheit und Kraft nicht verlieren, bleibt einem meist nur die Flucht.

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