Stadt mit Turm

Der Turm überragt die Stadt
Ich muss an Erdzauber denken
Was dort die Ebene der Winde
Ist hier der Stern der Straßen

Doch wo sind die Zauberer
Von Lungold geblieben?
Wo weilt der Herrscher
Über Harfen und Flöten?

Von der Spitze des Turmes
Bietet sich meinen Augen
Ein fantastischer Anblick
Stehendes Zeppelinfliegen

Der Turm überragt die Stadt
Er schwingt hin und her
Lebt und ich spüre seinen
Mächtigen Puls der Zeit

© finbarsgift

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Poesie.

74 Kommentare zu “Stadt mit Turm

  1. wunderschön,danke für die Reise.Den Turm ,ich sehe ihn vor mir ,allmächtig,vielleicht ewig.Liebe Grüsse

  2. quersatzein sagt:

    Das beschriebene Turmgefühl überträgt sich beim Lesen. Schön!

    Lieben Morgengruss vom Boden aus,
    Brigitte

  3. lesenbiene sagt:

    Der Turm überwacht und überragt die Stadt, ist bestimmt immer ein Blickfang.

  4. Anna-Lena sagt:

    Auch ich sehe ihn gut vor mir und empfinde eine große Beruhigung bei seinem Anblick.
    Liebe Morgengrüße
    Anna-Lena

  5. Christiane sagt:

    Du machst mir Lust, sie mal wieder zu lesen, so anrührend sind deine Wortbilder …
    Liebe Morgengrüße
    Christiane

  6. bruni8wortbehagen sagt:

    Wie wundervoll hast Du in die Realität der großen Stadt den Zauber von Lungold mit eingeflochten, lieber Finbar.

    Der Zauber umfängt mich immer wieder, er verflüchtigt sich nie für immer.
    Vor einigen Tagen erst begrüßte ich Rendel und ich sprach mit ihr.
    Leider war sie anderweitig beschäftigt und beachtete mich nicht…
    Dabei hätte sie es durchaus sein können 🙂

    Ein tolles Poem von Dir, ganz im Geiste des Erdzaubers und ich sehe hoch zum Turm, dem ich mich langsam nähere

    Liebe Grüße zum Morgen von Bruni

  7. giselzitrone sagt:

    Ein schönes Gedicht ich wünsche dir einen schönen Tag lieber Gruß Gislinde

  8. feine, plastische zeilen, durch die etwas mystisches weht…
    der turm steht und schaut zu… was er wohl schon alles gesehen hat!
    herzlichst,
    diana

    • finbarsgift sagt:

      „mystisch“ klingt passend…denn mein Verweis auf das mystische wundervoll zauberhafte Fantasy-Buch von Patricia McKillip ist ja eindeutig 🙂
      Hab einen feinen Abend!
      Herzlich, Lu

  9. Poeta sagt:

    Oh, wie schön mein Lieber! Stehendes Zeppelingefühl – das gefällt mir ausnehmend gut. Ich sehe auch die sternförmig ausgehenden Straßen vor mir. Türme, insbesondere alte Türme, haben immer so etwas Phantastisches…

    • finbarsgift sagt:

      …oh ja, wem sagst du das! Ich liebe Türme in allen Varianten…
      Herzlichen Dank dir, hab einen schönen Abend, herzlich, Lu

      • bruni8wortbehagen sagt:

        Mit deshalb hast Du vielleicht auch die feinen Paris-Fotos heute gezeigt.
        Der Eifelturm ist wirklich ein Wunder von Turm.
        Bis ganz nach oben hatte ich es damals nicht geschafft. Es war zu voll dort…

        Ich mag auch die kleineren, die gedrungenen sehr. Aber was sag ich, ich mag alle!

  10. ingeborgthoring sagt:

    Das Gedicht hat mich veranlasst, über Türme nachzudenken.

  11. „Stehendes Zeppelinfliegen“ gefällt mir super, auch wenn mein Computer Zeppelinfliegen rot unterstreicht. Ich kenne das Gefühl:-) Sei herzlich gegrüsst. Priska

  12. giselzitrone sagt:

    Wunderschönes Gedicht liebe Grüße und einen schönen Tag Gruß…..an dich

  13. Ulli sagt:

    Türme für den Überblick, ja, das braucht die Menschheit: Überblick und hohe Türme dafür-
    ich danke für deine Zeilen und grüsse dich von Herzen
    Ulli

    • finbarsgift sagt:

      Überblick ist wichtig, immer und immer wieder…
      Siehe auch der berühmte „Blick von oben“ der Philosophen zur Relativierung des eigenen Seins!
      Herzliche Abendgrüße vom Lu

  14. kowkla123 sagt:

    ich finde es cool, wenn man von oben auf die Stadt schaut, schön, deine Worte, mache es gut und hab einen schönen Tag

  15. Schön, da wird eine Erinnerung an San Gimignano in mir wachgerufen.
    Für heute turmhohe Grüße von Constanze

  16. Vogelperspektive vs Froschperspektive….

  17. Luckyfree sagt:

    Schön Lu und ich höre noch das Rauschen des Windes an der Turmspitze. Liebe Grüße Maren

  18. Flowermaid sagt:

    … keiner hat die Übersicht… Weitsicht wäre wünschenswert… aber auch das… Intuition ist gefragt und Hilfsbereitschaft … zwischen den Zeilen lesen… und hin schauen…

  19. Videbitis sagt:

    So ein ausgedachter Turm ist ein Phallussymbol, das ist Dir hoffentlich klar, oder? „Er schwingt hin und her / Lebt und ich spüre seinen / Mächtigen Puls“ – tja …
    Mach bitte nicht mich dafür verantwortlich.;-)

    • finbarsgift sagt:

      Diese bekannte uralte Standardsymbolik aus der sexuell angehauchten Psychoanalyse des Herrn Freud kostet mich nur noch ein müdes Lächeln…
      Ich habe ja durch den direkten Bezug des Turms der Stadt auf den Turm auf der Ebene der wilden Winde im Buch Erdzauber von Patricia McKillip eindeutig festgelegt, dass der Turm hier ja eine ganz andere Bedeutung hat…
      Wenn man das Buch allerdings nicht kennt, dann kommt wohl eben der Turm doch als Phallussymbol wieder hoch, aber mach mich bitte nicht dafür verantwortlich 🙂
      Liebe Abendgrüße vom Lu

      • Videbitis sagt:

        🙂 Gut gegeben!
        Das Buch kenne ich tatsächlich nicht. Ich mußte an amerikanische Shortstories denken, wo alles, was länger ist als die Breite, schon ein Phallussymbol ist – die Amis mit ihrem Hang zur Psychoanalyse, jedenfalls eine Zeitlang, ich weiß gar nicht, ob es immer noch so ist, daß es da zum guten Ton gehört, die Meinung seines Therapeuten zum Besten zu geben, wie man es in den alten Filmen von Woody Allen sehr schön sehen kann.

        • finbarsgift sagt:

          Vermutlich hat sich das in den USA noch breiter gemacht als zur Zeit von Woody Allens größten Erfolgen
          und ist somit einfach ins moderne Leben als feste Alltagsgröße integriert…

          Aber wenn ich mir den neuen Turm in Manhattan ansehe, anstelle der 2001 bekriegten Twin Towers…
          dann könnte dein erster Kommentar schon wieder ganz gut passen…

          Nur sind die USA eben nicht nur New York City…
          Und das vergisst wohl auch ihr neuer Präsident, ein ganz besonders verrückter Anhänger der Phallussymbol-Po-litik…

  20. Meermond sagt:

    Ich bewundere die Leichtigkeit, mit der du mit Worten spielen kannst, lieber Lu! Ich wünschte, ich könnte öfter auf gefällt mir drücken! *Drück* und *drück* und gleich nochmal!
    Guten Abend,
    Meermond

  21. ventisqueras sagt:

    vivere sopra arpr e flauti con l’oscillare del vento è un’ottima condizione 🙂

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