Im Zwischenraum

Einige Tage schon ging er Stunde für Stunde den Gang rauf und runter, explizite permanente  Eintönigkeit, quasi Roboter-mäßig ging er, nahm niemanden dabei mehr wahr, geistig fast völlig abwesend, geplagt von irrwitzigen psychosomatischen Schmerzen, interessierte es ihn nicht, wo er physisch war.
Es war ihm vollkommen egal, irgendwo zwischen Leben und Tod, irgendwo zwischen Wirklichkeit und Traum. Heute kann er sich an jene leidvollen Tage im Zwischenraum kaum mehr erinnern.

Auch die anderen Menschen, die ihm während dieser Phase des Gang-auf-und-ab-gehens hin und wieder im Flur begegneten, nahmen ihn mit der Zeit kaum mehr wahr, reagierte er doch auf keinerlei Anrede, wie auch immer sie geartet war.

In seinem Zimmer war er anfangs so wenig wie irgend möglich.
Es machte ihm Angst, er fühlte sich dort erst recht wie ein Gefangener. Da lieber den Gang rauf-und-runter-gehen, unbedingt immer in Bewegung bleiben, nur nicht stillstehen, diese verdammten körperlich-seelischen Schmerzen noch deutlicher spüren; Hin-und-her-gehen von früh bis spät, bis zur totalen Erschöpfung, so musste es sein, anders ging es nicht (und die Ärzte und Krankenschwestern ließen ihn, Gottseidank!).

Erst dann irgendwann, wenn es Nacht wurde, schlich er sich leise in sein Zimmer, aß ein wenig vom hergerichteten Teller, der täglich neu auf dem Tisch stand, trank ein, zwei Liter Wasser, legte sich ins immer fremd bleibende Bett und schlief sofort ein.
In seiner Erinnerung fehlen ihm fast alle jene Tage seines Lebens, erscheinen sie in seinem Gedächtnis inzwischen wie gänzlich ausradiert, wie ein komplett schwarzes Kopfkino.

Nach seinem umwerfend starken Kreislaufkollaps und Nervenzusammenbruch bei der Arbeit einige Wochen davor, wurde er mit Blaulicht und Martinshorn sofort ins nächste Krankenhaus gebracht, mit Verdacht auf Herzinfarkt, Lungenembolie oder Schlaganfall.
Krampfende Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger Atem und längere Stillstände, gravierende Extrasystolen, verbunden mit vehementen Schmerzen schon unterwegs; dort dann sofort Herzkatheter, Lungenfunktionstest und MRT des Schädels.
Doch es stellte sich allmählich heraus, dass alle seine inneren Organe noch recht ordentlich funktionierten, fast im normalen Gleichklang eines lebendigen Menschen waren, wenn auch deutlich schwächer als sonst.

Er war ja auch geschwächt, und wie! Sechs Jahre ununterbrochener Stress bei der Arbeit als Leiter einer IT-Abteilung von fast 50 Personen. Termine über Termine, jeden Tag, kaum Pausen, auch am Wochenende, immer vernetzt und verkabelt, unzählige nicht abbaubare Überstunden, von einem erholsamen, längeren Urlaub konnte nie die Rede sein.
Nach und nach kam er im Krankenhaus wieder zu Kräften, bekam zur Unterstützung des Wiedererlangens seiner normalen Vitalität und Kraft jede Menge Herz- und Kreislauf-stärkende Medikamente, insgesamt siebzehn an der Zahl.

Nach einer knappen Woche wurde er wieder aus dem Krankenhaus entlassen und nach Hause gebracht. Burn-Out, starke psychosomatische Beschwerden, Panikattacken, psychische Störungen, langfristige Krankschreibung: eine möglichst rasche fünf- bis achtwöchige Rehabilitationszeit in einer guten Klinik war dringend notwendig.

Bis es soweit war, musste er allerdings noch einige Wochen zuhause darauf warten.
Schon dort tigerte er in seiner Wohnung voller Unruhe andauernd hin und her, auf und ab, aß kaum etwas, trank immer nur Wasser. Er konnte weder Fernsehen, noch Musikhören, noch Bücherlesen. Seine Konzentrationsfähigkeit war tagelang nahe dem Nullpunkt.

Schließlich war es dann doch soweit. Er wurde in eine Klinik gefahren, in der er endlich einen Platz bekommen hatte, zur mittelfristigen Regeneration, für mindestens acht Wochen, ein schwerer Fall.
Das Hin-und-her-gehen im Gang dort war der Anfang davon.
Er war im Zwischenraum angekommen.

 

 

© finbarsgift

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124 Kommentare zu “Im Zwischenraum

  1. Anna-Lena sagt:

    Vieles davon kommt mir aus meiner eigenen Burn-Out-Phase sehr bekannt vor. Packend und schaurig und doch so real geschrieben.

    Liebe Montagsgrüße
    Anna-Lena

  2. gkazakou sagt:

    ich musste jetzt erst mal tüchtig schlucken, denn … aber lassen wir das. Liebe wunderwirkende Sonnengrüße dir!

  3. Ariana sagt:

    Ich hoffe sehr, dass es dir mittlerweile besser geht.
    Beste Genesungswünsche dir lieber Lu. 🙂

  4. ellilyrik sagt:

    Dein Beitrag hat mich sehr erschrocken, lieber Lu!
    Auch ich hoffe sehr, dass es Dir mittlerweile wieder besser geht.
    Alles Liebe und Gute für Dich, herzlichst Elke

  5. poh, das ist ein intensiver und im wahrsten sinne des wortes bewegter und bewegender text, lieber lu. hut ab dafür und wie gut, dass der protagonist (also wohl du) da offenbar gut wieder herausgefunden hat, aus dem zwischenraum.
    oder vielleicht ist er in einem neuen zwischenraum… vielleicht gibt es gar nur zwischenräume? du siehst, dein text veranlasst zum nachdenken.
    danke und alles liebe für dich!
    diana

    • finbarsgift sagt:

      *lächel* ja, liebe Diana, es geht mir längst wieder gut, und ja, das Leben bewegt sich von Zwischenraum zu Zwischenraum, von Geburt bis Tod…
      Herzliche Grüße vom Lu

  6. www.wortbehagen.de sagt:

    Wie packend hast Du diese bedrückende Zeit beschrieben, lieber Finbar.
    Packend, einfühlsam, wie könnte es anders sein…
    Eine schwere Zeit, eine, in der Körper und Seele endlich wieder aufbauen mußten, um weiter zu existieren, denn beide waren am Anschlag, nichts ging mehr, da war soooo unendlich vieles, was sich angesammelt hatte …
    Ausgepowert, die Reserven erschöpft … Ein schrecklicher Zustand

    Es brauchte eine lange Zeit. Aber dann kamen sie zurück zu Dir, all Deine Kräfte, die verschwunden schienen…
    Körper und Seele hatten Alarm geschlagen, im letzten Augenblick

  7. TeggyTiggs sagt:

    …Du hast sehr gut umgesetzt, was Dir geschah…es hat mich erschreckt und erst als ich las, dass es schon eine Zeit her ist, war ich erleichtert…pass nur gut auf Dich auf!

    …einen schönen Tag Dir!

    • finbarsgift sagt:

      Das mache ich seither. Es ist mir das wichtigste, auf die Gesundheit sehr gut aufpassen, niemals mehr in Distress zu geraten!
      Herzlichen Dank für deine einfühlsamen Worte *freu*
      Liebe Sommersonnengrüße vom Lu

  8. eckstein sagt:

    ohoh, lieber lu. als große rote mahnung fungiert deine geschichte jetzt hier.
    fluchend saß ich grade eben noch über zermürbenden updates, die den terminplaner für diese woche um ein vielfaches füllen.
    JETZT mache ich mir erstmal in ruhe einen tee. 🙂
    keine arbeit der welt ist es wert.
    und du pass weiter gut auf dich auf! *wink*

  9. Hallo Lu,

    ein ernster Beitrag in unpersönlicher Sprache. Beinahe ein Bericht. Doch wer Deine spannende Schilderung aufmerksam liest, erkennt sehr früh, dass eigene Erfahrungen dahinterstecken.Denn so genau und einfühlsam erzählt nur jemand, der dieses „Ausgebranntsein“ selbst durchlitten hat. –
    Oder die Eindrücke aus anderen Quellen sehr gut recherchiert hat. Wer aber mag sich freiwillig damit beschäftigen?

    Viele Menschen leiden heute leider unter diesem Syndrom. Wer kann darüber nicht berichten? Reden wir jetzt nicht über Ursachen. Allein die Tatsache zählt, dass nun wieder ein gesundes Feuer in Dir leuchtet, das Dir Freude macht und Dir den richtigen Weg weist. Dazu wünsche ich Dir weiterhin alles Gute.

    Lieber Gruß

    Paul
    oekobeobachter.com

  10. Schön, dass es dir besser geht, das muss ja ziemlich schaurig gewesen sein! Der Text ist eine starke Warnung an alle, die meinen sie müssten …

    • finbarsgift sagt:

      Oh ja, das auch!
      Aber vor allem erst mal ein Text von mir für mich, ein mir Von-der-Seele-schreiben jener Zeit, die irgendwie Hammer war, wie ein großer Schlag auf Kopf und Herz zur selben Zeit!

      • Lieber Lu,
        Ich, die für meine Erfahrungen immer wieder viele Worte finde und das von der Seele schreiben so gut kennt, fand keinen Ausdruck angesichts des Gelesenen. Deine Antwort auf den Kommentar ließ mich an ein mir sehr wichtiges Zitat der Philosophin Hannah Arendt denken: „Man schlug mir auf den Kopf und ich fiel mir auf.“ Diese Aussage von ihr anlässlich ihrer Verfolgung als dt. Jüdin nach Hitlers Machtübernahme 1933 passt gleichermaßen für viele, vielleicht für jede Zäsur im Leben, die uns hilft zu Bewusstsein zu kommen dafür, was wirklich zählt im Leben.

        Wie schön und beruhigend, dass es dir wieder gut geht. Aber ehrlich, ich hätte an meiner Wahrnehmung gezweifelt, wäre es ein akuter Krankheitsfall gewesen. Dich nur virtuell kennend, denke ich, dass in den Jahren seither viel Ruhe eingekehrt ist in dein Leben. Ruhe und Bewusstsein. … Zumindest wünsche ich es dir von Herzen.
        Entspannende Grüße
        „Benita“

        • finbarsgift sagt:

          Da liegst du mit deiner Wahrnehmung, liebe Benita, sozusagen goldrichtig *lächel*

          Achtsamkeit und Meditation haben mir viel geholfen und auch die Bücher von Marc Aurel, dem Dalai Lama und Kabat-Zinn vor allem, zur Ruhe zu kommen, meine Schrittgeschwindugleit durchs Leben zu finden und einzuhalten…

          Herzliche Grüße zur Nacht vom Lu

          • … das klingt nach einem sehr guten Weg, den du da für dich gefunden hast. Die Meditation nach Kabat-Zinn hat mich auch etwas begleitet, bis mich Hatha-Yoga in den Bann zog. Die Bücher von Marc Aurel machen mich langsam neugierig. Hab schon öfter darüber gelesen.

            … die eigene Schrittgeschwindigkeit finden und einhalten. Ein großes und schwieriges Unterfangen, denn die ändert sich ja immer wieder, zumindest bei mir. Tagesverfassung, aktuelle Lebensumstände etc. … Gratuliere zum Erfolg. 🙂

            Einen schönen Tag dir.
            Herzlich
            „Benita“

        • finbarsgift sagt:

          Ps:
          Dankeschön für das feine Zitat!

  11. … sehr informativer Erfahrungsbericht, der viele Gedanken durch den Kopf laufen lässt …
    Ich wünsche Dir einen entdeckungsreichen Tag heute, viele Grüße Inge

  12. Corona sagt:

    Uff, zuerst war ich erschrocken und dachte schon, jetzt ist es dir passiert. Gott sei dank liegt es einige Jahre zurück.
    Du hast es sehr packend beschrieben. Da fragt man sich dann, für was man sich im Job so kaputt macht? Kaputt für andere, und am Ende hat man selbst nichts davon.
    Es ist in der heutigen Zeit schon fast Gang und Gäbe.

  13. Ich habe es vor Jahren ganz ähnlich erlebt, lieber Lu. Darüber habe ich noch nie geschrieben, wenn ich es täte, würde es deinen Gedanken in vielem gleichen. Wie gut, dass man Hilfe beokmmen kann.
    Herzliche Grüße
    Regina

    • finbarsgift sagt:

      Ja, das ist lebenswichtig, liebe Regina, sonst gäbe es mich schon lange nicht mehr…
      Schön, dass man dir damals auch geholfen hat!
      Herzliche Grüße vom Lu

  14. Es kann effektiv jeden treffen. Am meisten schockiert mich immer wieder, wenn ein solcher Zusammenbruch bei Menschen geschieht, bei denen ich das nie vermutet hätte. Es gibt da diesen einen Kollegen, den ich immer bewundert habe für seine Strukturiertheit, seine klare Linie, seine Sachlichkeit, aber auch Lebensfreude und Fröhlichkeit.. Der hart arbeiten und intensiv feiern konnte, der anscheinend genügend Entspannung zur Anspannung durch seine sportlichen Aktivitäten hatte sowie ein ausfüllendes Familienleben. Und den haut es plötzlich um- totaler Burnout vor 6 Monaten.
    Wird nur eine dieser Entspannungssäulen brüchig, ist ein anstrengendes Projekt nach langer Zeit beendet oder brechen plötzlich Ziel und Motivation weg – sei es durch kritische Betrachtung oder auch äußere Umstände -, kann das den Verlust jeglicher Lebenskraft bedeuten.
    Ich kenne solche von extremer Unruhe begleiteten Verzweiflungszustände von mir gottlob immer nur kurzfristig. Manchmal nur eine Nacht, manchmal ziehen sich Wahrnehmungen totaler Sinnlosigkeit auch über Tage hin. Dann erlaube ich mir – wenn ich allein bin – zu heulen, zu toben, mir unendlich leid zu tun, schwach, unkontrolliert und hilflos zu sein. Danach geht es mir wieder gut. Das ist allerdings weder Rezept noch Bewertung und schon gar keine Garantie dafür, dass es für immer so funktionieren wird. Es ist lediglich eine Beschreibung, wie die mir geschenkte Persönlichkeitsstruktur sich Raum schafft und hilft.

  15. kowkla123 sagt:

    es ist ein langer Weg, wünsche ihm alles Gute, erfolgreichen Start und Verlauf für die Woche wünsche ich dir, Klaus

  16. Das schwarze Loch des Alltags verschlingt viele Menschen und ih freue mich sehr, dass du wieder in der Sonne stehen kannst lieber Lu!

  17. juckplotz sagt:

    Danke für die Zeilen. Bringen mich zum Nachdenken.
    Viele Grüsse
    Jörg

  18. Videbitis sagt:

    Ich schleppe auch ein paar psychosomatische Erkrankungen mit mir herum, daher habe ich die Reißleine gezogen – ab nächstem Jahr arbeite ich nur noch halbtags, also zweieinhalb Tage, dann vier Tage frei. Deine Erzählung bestärkt mich darin, das Richtige gemacht zu haben, denn es gibt ja auch Gegenstimmen: „Denk an die Rente!“ usw. Aber was ist, wenn ich die Rente gar nicht mehr erreiche vor lauter Streß?
    Ein paar Monate muß ich noch durchhalten.

  19. Ach… Lu… Und dann, wenn man es aus dem Zwischenraum heraus geschafft hat, ist es so schwer, wieder in „Normalräumen“ mit Menschen zu leben, die solches nicht erlebt haben und nicht verstehen (dass solche Erfahrungen einen unwideruflich verändern…)…

  20. Flowermaid sagt:

    … die Räume innerhalb derer wir uns bewegen bieten nicht immer den Schutz, den wir benötigen… ich bewundere wie raumgreifend du du wieder Lebst Lu. Es gibt so viele, die diesen Zwischenraum nie wieder verlassen konnten…

  21. Dazu fällt mir spontan ein:
    „Angst essen Seele auf“, lieber Lu;
    aber wem sage ich das…

    Herzliche Grüße
    Wolfregen

    • finbarsgift sagt:

      Den Mensch ohne Angst gibt es nicht, lieber Wolfregen, Angst ist natürlich…

      Sie kann allerdings ausarten durch äußere Einflüsse, denen man Jahrelang ausgesetzt ist und die dauerhaft nicht behagen, was zu Panik und psychosomatischen Symptomen führen kann. Niemand ist davor gefeit…

      Herzliche Abendgrüße vom Lu

      • Wer aus dem Angstkreis nicht mehr herauskommt und das Tretrad nicht mehr verlassen kann, reagiert mit vegetativen Symptomen, der Nervus sympathicus ist ständig aktiviert, man kommt nicht mehr zur Ruhe…

        Herzliche Grüße
        Wolfregen

        • finbarsgift sagt:

          Es gibt sehr viele und immer mehr, die den von dir erwähnten Kreis der Angst (vor dem Leben und/oder dem Tod) nicht mehr verlassen (können), doch ist es möglich, aber nicht immer…
          Liebe Grüße zur Nacht vom Lu

          • Der Ausdruck „Zivilisationskrankheit“ trifft das Phänomen sehr gut; es ist die moderne Gesellschaft mit ihrer perversen Wachstumsideologie: die Leute werden ausgepowert, um eine Rendite zu erwirtschaften, die anderen zugutekommt…
            An die Angst vor dem Leben und/oder dem Tod habe ich jetzt gar nicht gedacht, wenn das auch gewiss zusätzlich eine Rolle spielt.

            Noch einmal herzliche Grüße
            Wolfregen

  22. Oh ja, diese Zwischenräume! Gut dass die Seele so gnädig ist und nicht gleich Bruder Tod zum ERWACHEN schickt. Hamsterräder verlassen zu können ist eine Herausforderung! Die dunkle Nacht der Seele zu durchwandern ist eine Heldenreise.

    *
    S T I L L E
    *
    Ich bin sehr berührt über deine mutige Erzählung. Mein Herz sieht die Not von damals, spürt den Zug ins Leben durch den schwarzen Tunnel, lacht über das Licht am Ende.
    *
    Schön, dass du lebst!

  23. kowkla123 sagt:

    lass es ein schöner Tag sein

  24. magguieme sagt:

    Puff!
    Manchmal holen einen Erlebnisse, Erzählungen, Zeilen auf einen ganz eigenen Boden.
    Ich bewundere deine feinsinnige Offenheit. Danke! Marga

  25. gann uma sagt:

    Gehen, Rhythmus soll helfen – hab ich schon öfter gehört.
    Kann die Zustände gut nachvollziehen.

  26. bmh sagt:

    Bestimmt hattest Du in dieser Zeit auch Begleiter, die Dir besonders gut geholfen haben und die Du bis heute nicht vergessen hast?

    Das hin und her Gehen hat mich in Deiner Beschreibung sehr beeindruckt. Ich stelle es mir wie ein Ventil vor.

    • finbarsgift sagt:

      In der Tat war das so, liebe Barbara, vor allem auch sehr feine Menschen, die ich dort im Zwischenraum neu kennenlernte…

      Es war ein Ventil, genau, ein lebenswichtiges!
      Liebe Morgengrüße vom Lu

  27. Meermond sagt:

    „So wenig wie irgend möglich.“
    So entsetzlich wie irgend möglich.
    So bewundernswert wie irgend möglich.

  28. Was ich immer sage!
    „Sorge für Dich! Kein anderer tut das!“
    Das ist so wichtig! Wichtiger als jeder noch so vermeintlich guter Job.

  29. refoexac sagt:

    Verlorene Schlachten können lange an einem nagen. Und dann wird einem irgendwann bewusst, dass man von Anfang an keine Chance hatte. Man hatte dem Teufel vertraut und wurde von ihm nun genüsslich geröstet. Böse böse. Tiefe Wunden brauchen lange zum heilen. Und trotzdem hat man keine Wahl, als wieder aufzustehen und weiterzuziehen. Man wirft Ballast ab und der Ballon steigt wieder, langsam langsam dem Himmel entgegen.

    Liebe Grüsse,
    Joe

  30. ein weiteres Puzzlestück….
    Wie toll, dass du deine Lebenserfahrungen immer wieder schreibend verarbeiten kannst.
    Danke, dass du sie teilst!

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