Flug nach Rom zu meinem Freund Marc (4)

Wie aus dem Off höre ich beim traumhaften, zeitlupenartigen Wachwerden ganz leise und allmählich immer lauter seine mir so wohlvertraute Stimme:
„Guten Morgen Lu, nun bist du also doch mal in meine Stadt gekommen; um mir endlich einen Besuch abzustatten? Oder täusche ich mich?
Du hast ja in deinem Buch des Lebens, finbarsgift, schon länger nichts mehr über mich und meine Selbstbetrachtungen geschrieben! Darüber bin ich sehr enttäuscht.
Das letzte Mal, wenn ich mich recht entsinne, am 25. April 2017 mit einem Post – so heißt das ja wohl in deinem Internetzeitalter – den du Stoisches Gebet nanntest, obwohl es sich eigentlich um den 51. Spruch im 8. Buch meiner Selbstbetrachtungen handelt. Na, egal. Aber sag mal, danach hast du wohl mein feines Spruchbuch beiseite gelegt und mich vergessen, oder wie oder was?!
Dabei fehlt doch zumindest noch der vierte und wohl dann abschließende Teil deiner aurelschen Fortsetzungsgeschichte „Flug nach Rom zu meinem Freund Marc“.
Die drei ersten Teile habe ich vorhin mal wieder gelesen und als gar nicht so übel empfunden; hier zu deiner Erinnerung die entsprechenden finbarschen Links (so heißt das ja wohl in deiner neusten Weltraumzeit):
Flug nach Rom – Teil 1
Flug nach Rom – Teil 2
Flug nach Rom – Teil 3

Inzwischen halbwegs wach im Bett liegend, aber immer noch mit geschlossenen Augen im Dämmerlicht, muss ich leicht schmunzeln ob seiner Worte und erwidere ihm, noch reichlich verschlafen:
„Weder habe ich DICH vergessen, noch DEIN BUCH endgültig beiseite gelegt, Freund Marc, nur hatte ich inzwischen so viele andere Blogideen und einen großen Post-Stau bei meinen Entwürfen. Diese sogenannten drafts drängten sich nach und nach immer mehr in den Vordergrund und schrien nach Veröffentlichung,
vor allem eine größere Fotoreihe unter dem Titel „Souvenir de …“, die ich vor kurzem mit einem Bericht über Zürich vorerst mal abgeschlossen habe, nach Beiträgen über Paris, Stockholm, Lisboa, Bruges, Luz, Nederland, Alb, Bodensee und Mainau.
Manchmal drängeln sich eben die Fotos in den Vordergrund, lieber Marc, und die Wörter haben kaum eine Chance, es sei denn hin und wieder kleine poetische Buchstabendörfer, das verstehst du doch, oder?“

„Nein, das verstehe ich ganz und gar nicht, Lu!
Gibt es denn etwas wichtigeres im Leben als täglich in meinen Selbstbetrachtungen zu lesen und die sich daraus ergebenden stoischen Übungen zur Zufriedenheit des leitenden Prinzips deiner Seele zu praktizieren, so wie es der französische Philosophenfan von mir, Pierre Hadot, in seinem wundervoll klugen Korollarbuch zu meinen Selbstbetrachtungen, „Die innere Burg“ so fein dargelegt hat?!
Also wach endlich auf und erhebe deinen faulen Hintern! Lies wegen mir noch bei deinem Hotelfrühstück ein paar meiner Gedanken auf deinem Tablet oder smarten Telefon und durchkämme dann ein wenig meine Stadt.
Schau dir vor allem auch meine Säule auf der Piazza Colonna an und noch einige andere der vielen feinen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wenn du Lust dazu hast.
Am Abend wäre es schön, wenn du noch bei mir auf dem Kapitolsplatz vorbeischauen würdest, am besten wenn es schon dunkel ist, dort sitze ich ja bekanntermaßen meistens hoch zu Ross, okay?!“

Da kann ich natürlich nicht widersprechen, sage ebenfalls schnell okay, drehe mich ein wenig auf die Seite und döse noch etwas weiter. Einige Minuten später öffne ich dann aber doch meine Augen und blicke mich im Raum um, sehe ein offenes Fenster zum Hof, durch das Marc wohl vermutlich gekommen und auch wieder verschwunden ist, durchs Fenster also des Zimmers in einem kleinen Hotel in der Nähe der Piazza Navona in Rom, in das ich gestern Abend nach meinem Flug von STR nach FCO noch eincheckte.

Romgedanken von früher gehen mir nach dem Aufstehen beim Duschen durch den Kopf. Ich bin das zweite Mal in dieser zauberhaft schönen, geschichtlich epochalen, aber auch hektischen, lauten Stadt mit schlechter Luft.
Beim ersten Mal war ich in Begleitung einer Frau hier, oder passender als junger Begleiter einer Frau in den besten, schönsten Jahren, sozusagen der junge Liebhaber einer professuralen Schriftstellerin.

Damals interessierte ich mich noch nicht für den Kaiser unter den Philosophen, genauer gesagt weder für Kaiser und Könige, noch für Philosophen, nein, damals hatte die (körperliche) Liebe mit einer sehr klugen, sehr interessanten Frau absoluten Vorrang. Somit war mein erster Rombesuch hauptsächlich ein römischer Liebesaufenthalt.
Heute bin ich allein hier; und das ist auch gut und richtig so. Das Thema Liebe ist längst abgehakt, vor allem die körperliche Komponente davon; sie interessiert mich nicht mehr, zu groß sind die dadurch entstandenen und immer noch vorhandenen Wunden, die nur sehr langsam heilen.

Ich ziehe mich nach der Morgentoilette an und gehe zum Frühstück. Während ich zwei erstaunlich gute Croissants vertilge und einen feinen großen  Cappuccino genieße, zücke ich mein Smartphone und rufe Marcs Selbstbetrachtungen als pdf auf.
Zuallererst stelle ich fest, dass ich vor einigen Wochen, beim letzten Lesen in seinem Werk im 10. Buch beim 35. Spruch stehen geblieben war, der da lautet:

„Ein gesundes Auge muß jeden Anblick ertragen können und darf nicht immer bloß Grünes sehen wollen. Ein gesundes Ohr, eine gesunde Nase ist auf jeden Schall und jeden Geruch gefaßt. Ein gesunder Magen verhält sich gegen jede Speise gleich, wie die Mühle eben alles mahlt, was zu mahlen geht. Ebenso nun muß auch eine gesunde Seele auf jedes Schicksal gefaßt sein. Wer aber spricht: meine Kinder müssen am Leben bleiben, oder: die Leute müssen stets billigen, was ich tue, dessen Seele gleicht dem Auge, welches das Grüne, oder den Zähnen, die nur Weiches haben wollen.“

Der erste Teil des Spruchs passt ja wie für die jetzige Situation und den heutigen Tag herausgesucht. Aber was will mir Marc mit dem zweiten Teil sagen? Dass ich nicht vom Leben mit Sicherheit verlangen kann, dass meine Kinder bitteschön gefälligst nach mir zu sterben haben? Und dass die Leute um mich herum auch mal nein sagen dürfen zu meinen Äußerungen, und meine Handlungen missbilligen können? Ich muss das heute Abend mit ihm genauer erörtern!

Und weiter steht im nächsten Spruch, Nummer 36 folgendes:
„Niemand ist so glücklich, daß nicht einst an seinem Sterbelager einige stehen sollten, die diesen Fall willkommen heißen. Ist’s auch ein trefflicher und weiser Mensch, so findet sich am Ende doch immer jemand, der aufatmend von ihm sagt: nun werde ich von diesem Zuchtmeister erlöst; er war zwar keinem von uns lästig, aber ich hatte immer das Gefühl, als verdamme er uns stillschweigend alle miteinander! Und das ist beim Tode eines Trefflichen! Wie vieles mag unsereiner also an sich haben, um deswillen so mancher wünscht, von uns befreit zu werden. Daran denke in deiner Sterbestunde! Denke, du sollst eine Welt verlassen, aus der dich deine Genossen, aus der dich die, für die du so vieles ausgestanden, soviel gebetet und gesorgt hast, nun hinwegwünschen, indem sie aus deinem Scheiden so manche Hoffnung schöpfen. Was könnte dich also noch länger hier festhalten! Und doch darfst du deshalb mit nicht geringerem Wohlwollen von ihnen scheiden, sondern mußt um deiner selbst willen ihnen Freund bleiben und freundlich, sanft von ihnen Abschied nehmen, ebenso sanft, wie sich die Seele dessen vom Körper trennt, dem ein seliges Sterben beschieden ist. Denn die Natur hat dich auch so mit deinen Freunden verbunden. Und wenn sie dich jetzt von ihnen ablöst, so geschieht dies eben als von deinen Freunden, und nicht so, daß du von ihnen fortgerissen würdest, sondern sanft von ihnen scheidest. Es ist dies wenigstens auch eine von den Forderungen der Natur.“

Beim Lesen des ersten Teils dieses Spruchs denke ich natürlich sofort an meinen Vater und seinen Tod vor nun schon über 10 Jahren und wie echt froh ich damals war, dass dieser verdammte Typ endlich unter der Grasnabe verschwand!
Inzwischen habe ich ihm einige seiner Schandtaten als purer Misanthrop und Kinderunfreund und Autoschweinehund halbwegs verziehen.
Und dem zweiten Teil von Marcs 36. Spruch des 10. Buchs stimme ich im wesentlichen zu: bei meinem Begräbnis werden nicht alle weinen und mich ab da vermissen, es wird auch Menschen dann geben (vermutlich mehr als genug), die froh sein werden, mich nicht mehr zu sehen, zu treffen, mit mir zu reden, mich gar besuchen zu müssen; aber so ist das eben im Tod. Nur das mit der Seele, die dann irgendwann mal den toten Körper verlassen soll, das nehme ich ihm nicht ab, denn sie wird ganz einfach auch sterben und tot sein, wie auch mein Geist, alles aus, vorbei, Exitus für immer und bis in alle Zeiten!
Beide Sprüche Marc Aurels hatte ich mir damals schon besonders markiert, gut so.

Ich stehe vom Tisch auf, beende mein Hotelfrühstück, ziehe mir auf meinem Zimmer noch schnell einen Pullover über und verlasse das Hotel Richtung Piazza Navona, meinem ersten Ziel heute.
Da ich bei meinem ersten Rombesuch vor vielen Jahren fast alle Standardsehenswürdigkeiten bereits abgeklappert habe, setze ich mich dieses Mal mit Absicht unter keinen Besichtigungsstress und nehme mir nur einige wenige Ziele vor, auf der Suche nach Marc.

 

 

© finbarsgift

 

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99 Kommentare zu “Flug nach Rom zu meinem Freund Marc (4)

  1. Ulli sagt:

    Da nehme ich mir gerne Zeit einmal alle vier Teile zu lesen, kenne ich, glaub alle nicht!
    Dir einen guten Tag,
    herzlichst, Ulli

    • finbarsgift sagt:

      Das klingt schön, liebe Ulli, und freut mich sehr!
      Hab einen schönen Tag…
      Herzliche Wintergrüße vom Lu

      • Ulli sagt:

        nun habe ich mir die Zeit genommen, gerne habe ich alle vier Kapitel gelesen, mag die morgendliche Übung vor dem Spiegel sehr (da ist noch Handlungsbedarf 😉 ) und mag die Gedanken zum Leben und zum Tod, mag die Episode mit dem Handy (Traum und Wirklichkeit sehr), bleibt eben die offene Frage, ob die Seele wandert oder eben nicht … und weil ich eben der Überzeugung bin, dass alles Energien sind (auch die Seele), glaube ich daran, dass nichts verloren geht, dass es Metarmorphosen gibt (Asche düngt den Boden – fallende Blätter auch, ebenso sich auflösende Körper) und bin von daher dem Gedanken der Seelenwanderung nicht abgeneigt, wenn auch die Ulli nur ein Leben hat, nämlich dieses hier und ich kann mich an keine weiteren zuvor erinnern und will das auch gar nicht!
        Soweit erst einmal, lieber Lu, und danke für die mittägliche Philsosophiestunde!
        herzliche und winterliche Grüße mit einem kleinen bisschen Schnee,
        Ulli

        • finbarsgift sagt:

          Zauberhaft, liebe Ulli, dein Kommentar, und wie ich mich FREUE, dass dir einige wichtige Episoden in den diversen Folgen gefallen und dich auch zum Schmunzeln bringen…
          das ist schön…

          ja, das mit der Seele…
          nun ich habe es weiter unten in einem anderen Kommi schon ausführlicher geschrieben:
          wenn ich sterbe und tot bin, dann wird nicht nur mein Körper das sein, sondern auch mein Geist und meine Seele…
          so sehe ich den menschlichen Tod halt.
          Weil wir definitiv dbzgl. nix besonderes sind… im All…

          Herzliche Abendgrüße
          from me to you, Lu

  2. … Übergeordnetes im ganzen Alltagskram nicht aus den Augen verlieren …

  3. Meermond sagt:

    Ich habe deine drei alten Texte noch einmal gelesen und das erneut gerne. Ich gebe zu, dass mich
    „Der erste Teil des Spruchs passt ja wie für die jetzige Situation und den heutigen Tag herausgesucht. Aber was will mir Marc mit dem zweiten Teil sagen? […]Ich muss das heute Abend mit ihm genauer erörtern!“ etwas nachdenklich gemacht hat. Ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis ihr beide heute Abend kommen werdet.
    Liebe Grüße,
    Meermond

  4. Ruhrköpfe sagt:

    oh, da habe ich noch viel zu lesen 😀 Liebe Grüße, Annette

  5. www.wortbehagen.de sagt:

    Wie gut ist es, endlich mal wieder hier bei Dir von Marc zu lesen und seinen Besuchen bei Dir.

    Lange ist es her, er hat es Dir ja schon unter die Nase gerieben und er hatte so recht. Mir schien, Du hättest ihn und Eure Verbundenheit/Freundschaft fast vergessen und es gefiel mir ganz und gar nicht, denn wie sehr hab ich diese Text-Gespräche vom Marc und Dir gemocht *schmunzel*.
    Da war so viel Erkenntnis und manchmal gab es heftige Diskussionen, die sehr fruchtbar waren, wenigstens für mich.

    Immer macht er den ersten Schritt, wenn er fühlt, Deine Gedanken kommen ihm wieder näher, lieber Finbar, und jetzt war es wohl auch so. Kein Wunder, in Rom ist er noch näher und hats leicht, durch ein offenes Fenster bei Dir einzusteigen 🙂
    Ich brauche nicht nachzulesen in meinem Marc-Büchlein. Ich denke, ich verstehe auch so, um was es geht.
    Ist es nicht die innere Gelassenheit, mit der wir dem Leben begegnen sollen und nicht immer meinen, nur uns würde Leid geschehen? Und allen können wir es nicht recht machen, auch wenn wir kein großer filosofischer Kaiser sind, viele werden uns nicht mögen, auch wenn wir uns doch manchmal bemüht haben. Auch das sollten wir akzeptieren und mit Gelassenheit von allen gehen, wenn es denn in weiter Ferne tatsächlich geschehen wird.
    Lieber Finbar, zur Zeit mag ich nicht an ein Erdenende denken, ich glaube einfach, daß es irgendwann dann geschieht, wenn es an der Zeit sein wird… Irgendwann einmal!

    Wie das mit der Seele sein wird, darüber bin ich mir nicht schlüssig. Ich möchte Marcs Auffassung teilen und glaube doch, daß sie mit uns vergeht, denn unsere Seele war unsere ureigene und jeder bekommt eine funkelnagelneue, wenn er unsere Welt betritt *lächel*

    Genieße Rom und den Mann hoch zu Roß. Aber schön wäre es doch, stiege er herab und würde mit Dir sitzen und über das Leben damals und heute filosofieren …

    • finbarsgift sagt:

      … das wird er vermutlich machen, liebe Bruni, noch immer bin ich doch auch sein Freund…
      (hoffentlich).

      Herzlichen Dank für deinen wundervollen, so gut passenden Kommentar!
      Und vielen Dank auch für’s Anschubsen (du weisst schon, was ich meine *lächel* )

      Dir einen feinen Tag!
      Herzlich, Finbar

  6. TeggyTiggs sagt:

    „Ein gesundes Auge muß jeden Anblick ertragen können und darf nicht immer bloß Grünes sehen wollen….Ebenso nun muß auch eine gesunde Seele auf jedes Schicksal gefaßt sein.“ …das zu lesen tut gerade richtig gut, Danke für`s erinnern!

  7. kowkla123 sagt:

    habe auch schon was von ihm gelesen, war gut geschrieben, man merkt, du liebst ihn, wünsche ein gemütliches Wochenende, Klaus

  8. kunterbunt79 sagt:

    gerade entdeckt und ich lese erst mal den Part nicht, denn ich will vorne beginnen…die ersten paar Sätze fand ich nämlich schon klasse…

  9. Myriade sagt:

    … und grüße ihn mir und frage an, wann er denn wieder einmal in seinem alten Lager Vindobona-Wien vorbeischaut

  10. magguieme sagt:

    Hui, da muss ich glatt nach dem ersten Ausschnitt aus dem 10. Buch eine Pause einlegen. Ich glaube, das reicht mir schon eine Weile als Betrachtung. In einer Zeit, da kein Magen mehr alles zermahlt (Stichworte wären etwa Allergie, Unverträglichkeit, Ernährungstypen, …). Wie gehen die Menschen dann mit dem Schicksal (bzw. ihren Seelen um). Und ich erinnere mich an den weisen Satz: Was ist Glück? Antwort: Der Großvater stirbt vor dem Vater, der Vater vor dem Sohn. – Es hat uns nur niemand lebenslanges Glück versprochen (auch wenn sich manche aufführen, als wäre das so und dann noch genau nach ihren Vorstellungen). Ich beende meinen Schwall mit Victor Frankels amor fati und verbleibe mit dankbaren Grüßen! Ach, Rom! Schön und schmutzig, ja 🙂

    • finbarsgift sagt:

      Ein zauberhaft schöner Kommentar von dir, liebe Marga, absolut passend zu Marcs Sprüchen, die ja immer – das muss mann/frau beim Lesen beachten – idealerweise verfasst von ihm wurden, Appelle waren an sein Selbst, immer und immer noch ein „besserer Mensch“ zu werden, als er es eh schon war…
      Herzliche Abendgrüße
      vom Lu

  11. schlingsite sagt:

    Auf alle Fälle werden in der Auseinandersetzung mit Marc Aurel seine Gedanken lebendig.

  12. pflanzwas sagt:

    Gut geschrieben! Jetzt habe ich endlich mal Marc kennengelernt und staune, wie aktuell er ist.

  13. Lieber Lu,

    für das Lesen nehme ich etwas mehr Zeit. Also ich mag nicht einmal nur kurz drüber huschen.
    Ich denke so kann ich das Geschriebene am besten in mir aufnehmen und würdigen.

    Liebe Grüße in deinen Abend,
    Lilo

  14. christahartwig sagt:

    Es zeigt sich auch hier: Nur die Wahrheit ist von zeitloser Schönheit und deshalb immer wieder betrachtenswert.
    LG Christa

  15. Flowermaid sagt:

    … ein jedes Leben will mit Bedacht und auch vollerWunder gelebt werden und niemand ist perfekt und nicht hinterfragbar… Behutsamkeit mit seiner Seele und der, der Anderen… Worthygiene kennen viele Menschen nicht mehr…

  16. chris sagt:

    „setze ich mich dieses Mal mit Absicht
    unter keinen Besichtigungsstress“

    Eine sehr weise Entscheidung ! 🙂

  17. quersatzein sagt:

    Bin diesem intensiven Gespräch gern gefolgt. 🙂
    Lieben Gruss,
    Brigitte

  18. kowkla123 sagt:

    genieße den Samstag und entspanne dich, Klaus

  19. Nun, einen Freund wie Aurel zu haben, um mit ihm die philosophischen Abgründe des zeitigen Ablebens zu erörtern ist schon kolossal und dann auch noch in der ewigen Stadt, gleicht einer Reise nach Italien, um des guten Olivenöl willens. Eure Gedanken sind durchaus nachvollziehbar. Mehr noch. Habe ich darüber doch ebenfalls den einen oder anderen geistigen Moment darüber gegrübelt, mit dem Ergebnis, es wirklich keinem mit dem Sterben recht machen zu können. Einige (wirklich wenige) werden natürlich tief bewegt und schluchzend Abschied nehmen, doch, so wie du, vermute ich den Großteil der Ferngebliebenen, Unabkömmlichen und Abgeneigten, auf der erfreuteren Seite der Hinterbliebenen. Immerhin schreckt mich dies nicht im Mindesten, habe ich bei Zeiten schon eine Liste mit Namen verfasst, denen ein Zugang zur Tränenschale gewährt wird, schließlich möchte ich ein einheitliches Bild meiner gut organisierten Trauerfeier und selbstverständlich dürfen da alle heulen wie die Schloßhunde, hauptsache es wird gut getrunken und gegessen, denn das wäre mir ein Graus, meine Gäste nicht gut versorgt zu wissen. Mit fürsorglichen Gedanken an dich, hoffe ich dir ein wenig die Sonne in dein gedankliches Gemüt gepflanzt zu haben, dein Freund Arno …

  20. bernard25 sagt:

    Bonjour ou bonsoir mon AMI (ie)Finbarsgift

    Ce jour à n’importe quelle heure de la journée
    J’ai besoin de t‘ écrire un petit mot
    Comme quoi je ne t’oublie pas
    Et j’ai un peu de temps à t’accorder
    Juste une minute pour te dire
    Que je t’envoie un beau sourire
    Et je t’accorde deux minutes pour te donner
    Sur tes joues, deux Gros Bisous d’amitié
    Et surtout quelques secondes pour
    Te souhaiter une excellente journée ou soirée

    Avec du soleil au cœur

    Bernard

  21. Paleica sagt:

    ach, rom! da will ich irgendwann noch einmal in ruhe ein paar tage so hin, wo ich italien so liebe. dein marc aurel buch hab ich mittlerweile auch zuhause, aber noch nicht darin gelesen. was du über die wunden der liebe schreibst kann ich verstehen, aber es macht traurig, das zu lesen.

  22. refoexac sagt:

    Sehr schön geschrieben !

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